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Mittwoch, Mai 14, 2008

Daily Surf: Caparica, Portugal

Entlang der Küstenregion bei und um Lissabon, Portugal finden sich zahlreiche sehr unterschiedliche Surfspots. Von Estoril ganz im Westen, über Carcavelos bis zu Bicas ganz im Süden erstreckt sich ein Gebiet, dass aufgrund seiner rechtwinkligen Lage zur Wellenfront des Atlantik je nach Größe des Swells immer die passende Welle bietet. Egal ob Point- oder Beach-Break, bis zur Brandung über felsigem Riff für Experten ist alles zu finden. Noch dazu muss man hier nur äußerst selten auf planschende Badegäste Rücksicht nehmen, da die Wassertemperatur hier nur in den regenreichen Monaten September und Oktober mal knapp über die 19 Grad Schüttelfrostgrenze hinaus wachsen. Das ist sicherlich auch ein Nachteil, da man ohne mindestens einen 3mm Neopren gar nicht anzutanzen braucht.

Zugegeben, die ersten Schritte in 17 Grad kaltem Wasser am Strand von Caparica (Almada) bizzeln etwas an den nackten Füssen, aber das ist bei der ersten Welle schnell wieder vergessen. Da dieser Bereich durch weit ins Wasser laufende Molen in Abschnitte getrennt ist, bricht die Welle meist vom Drittelspunkt der Abschnitte aus zu beiden Seiten und erzeugt jeweils nah den Molen einen leichten Sog ins Meer hinaus, den man angenehmerweise dazu nutzen kann, bequem und ohne viel Wasser in die Fresse geklatscht zu kriegen in eine gute Startposition zu kommen.



Nach einer Zeit ist das recht frische Wasser auch schnell vergessen und so war es selbst nach vier Stunden dann noch zugegebenermaßen schwierig mich aus den schön konstanten Brandung zu locken. Denn solange es ein paar richtig g'scheite Wellen gibt, kann einem ja schliesslich egal sein, wie beschissen das Wetter dazu auch ist.

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Dienstag, Mai 13, 2008

No shorts today

[Location: Castelo, Lisboa]

But who cares - I was planning on surfing in 5mm Neoprene anyway.

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Donnerstag, Mai 08, 2008

Vourteilsbestätigung frei Haus

»Boa krass ei, hat mir die Alde den Cheesburger da ohne Sosse rein. Ich sag's dir die klatsch ich noch«
»Hi hi hi, jo«
»Echt ei, die Alde, ent ein Spast«
»Hi hi hi, Spast, jo«
»Ich sag's dir, wir checken gleich nochmal rüber. Schmeckt voll die Scheisse ohne Sosse.«
»Hi hi hi, jo«
»Menno ei, dabei hab ich voll den ent Hunger ei. Komm wir checken noch mal hin.«
»Hi hi hi, jo«

Und weg waren sie die beiden jungen Damen, die, angelockt vom heutigen Catwalk08 auf den Eingangsstufen zu meinem Büro ihr kleines Picknick veranstaltet hatten. Schade, denn es war unterhaltsamer als jedes Münchner Stadtradio (ok, das ist auch nicht so schwer). Schade auch, dass ich mich danach unbedingt barfuss mit einem Kaffee raus in die Sonne setzen wollte. »Naja«, dachte ich mir so als ich in etwas weiches stieg, »zumindest war der krasse Cheeseburger wenigstens ohne ent der pappigen Sosse ei«.
»Hi hi hi, jo«

Mittwoch, Mai 07, 2008

Invasion at the Isar River

In the centre of Munich: Attack of the Preissn-Enten!!!

(Two evil representatives of the oppressive Chinese Madarin ducks)

Dienstag, Mai 06, 2008

Sehr geehrte/r Preiss/in

leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Sie, selbst wenn Sie schon etliche Jahre Ihres Lebens in München verbracht haben, immer noch »a Preiss« sind. Das ist grundsätzlich doch nichts schlimmes und wir können Ihnen durchaus versichern, dass wir Sie deswegen nicht weniger zuvorkommend behandeln werden. Tatsächlich sind uns Preissn die nicht versuchen sich als waschechte Bayern aufzuspielen nämlich wesentlich lieber. Für Ihr besseres Verständnis können wir Ihnen versichern dass man hierzulande die Bezeichnung »Ohamisch« weder durch Aussitzen, noch durch Einheiraten, sondern lediglich per Geburt erhält. Erzkonservative mögen hierzu zwar noch einen bayerischen Stammbaum fordern, aber wir sind da mittlerweile viel liberaler geworden.

Aber natürlich heißt das nicht, dass wir nicht froh wären Sie als Preiss hier bei uns zu haben. Wir schätzen die Möglichkeit zum Austausch und freuen uns über jeden, dem es bei uns so gut gefällt dass er oder sie für immer bei uns bleiben möchte. Genießen Sie also das schöne Voralpenland und tolerieren Sie den ein oder anderen ungehobelten Ureinwohner, der Sie für den Rest Ihrer Tage hier in Bayern weiterhin nicht mit Namen, sondern mit »es Preissn, es« anreden wird.

Nur eins noch: Wir wären Ihnen wirklich sehr verbunden, wenn Sie es in Zukunft unterlassen würden, die Bayerische Sprache zu imitieren um von Ihrer wahren Herkunft abzulenken.

Montag, Mai 05, 2008

Boarding 2 BBQ

A weekend full of superlatives, as we celebrated the last day of the official snowboarding season at the Zugspitze (blue skies and 3.8m of snow) with the first BBQ (grilled fish aka »Steckerlfisch«) at the Isar River:
[Location: Isar near Harlaching]
And as well, this weekend also left me with some deep philosophic insights:

If you are T-Shirt-Snowboarding, don't forget to protect your arms with sunscreen!

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Samstag, Mai 03, 2008

Murks and More

Ich bin ein erklärter Gegner jeglicher Bonussysteme. Payback-Karten oder bekloppte Herzchen sind für mich etwas für Leute die selbst mit 40 noch die Setzkästen ihrer Judend besitzen und vervollständigen, oder schlichtweg zuviel Zeit haben. Denn bevor ich irgendein total sinnloses Prämiengeschenk aufgrund meiner, zugegeben gleichbleibend niedrigen Konsumfrequenz, bekomme müssen natürlich alle Randbedingungen AGB konform eingehalten sein. Womöglich muss dazu auch noch Vollmond und die große Konjunktion von Saturn und Neptun dafür statt finden. Also ganz ehrlich - wenn man statt Sonderangeboten dann noch einen Berater zum Einlösen von virtuellen Punkten braucht (am besten man schafft auch gleich noch den Bedarf einer virtuelle Punkte Bank), dann hat sich das Ganze für mich erledigt.

Nur bei einem dieser Datamining- und Kundenbindungserfindungen bin ich mit dabei und habe mir die Mühe gemacht, zu lernen wann ich was einlösen kann und darf: Das Miles and More Bonus System der lustigen Lufthansa. Schliesslich flieg ich schon allein aus mangelnder Luftraumkonkurrenz mit denen - warum also dann nicht nebenbei vom vielen Rumbrummen auch profitieren?

Früher habe ich die Freiflüge in der Regel dazu genutzt zum Familienzweitwohnsitz zu düsen, aber nachdem mittlerweile so einiges auf dem Bonuskonto aufgelaufen ist und ich gerade erst wieder aus Bella Italia zurück gekommen bin, dachte ich mir, ich fliege einfach mal irgendwo hin. Also so richtig mit blind auf die Landkarte tippen und so. Natürlich blödsinnig, wie sich heraus stellte. Nach lockeren 4 (in Worten: »zwohundertvierzig Minuten«) Stunden hatte ich dann so tolle Sachen wie: Reykjavik Hinflug um 6:00 Uhr früh - Rückflug nächstes Jahr. Oder Valencia mit einem Rückflug über Berlin mit einer angegebenen Flugzeit von 8 Stunden und 20 Minuten.

Plant man als arbeitende Bevölkerung nicht gerade am Sonntag hin zu fliegen und am Freitag zurück zu kehren, dann bleibt einem so ziemlich nichts anderes übrig als z.B. Lissabon um 6:00Uhr früh hin und um 6:20Uhr früh wieder zurück. Na egal - was tut man nicht alles um seine kostenlosen Zuckerl nicht zu verschenken. Äh... öh »kostenlos«??? Wohl nicht so ganz, denn der Spass kostet dann noch so um die 180Euro. Steuern und Gebühren natürlich nur. Das Ticket kostet dabei selbstverständlich nix. Na ok, zusätzlich noch die Ticketpauschale aber das war's dann auch.

Während ich darüber grüble ob das reguläre Buchen eines späteren, zeitlich angenehmeren Fluges nicht unwesentlich günstiger gekommen wäre (und ich hätte zudem noch toll Meilen sammeln können!), muss ich feststellen, dass offenbar jeder an diesem Wochenende nach Lissabon fahren will, denn alle zwanzig Hotels, bei denen ich anfrage, sind bereits ausgebucht. »Sie hätten eine Woche vorher reservieren müssen« ist die einschlägige Antwort - nur, dann hätte ich den Miles and More Flug ja nicht für 15.000 Meilen buchen können. Mist. Dann muss ich neben dem sperrigen Surfbrett jetzt auch noch meine Campingausrüstung für die vier Tage mit einpacken.

Aber eigentlich hätte ich es wissen können, was 15.000 Meilen so wert sind: Nämlich eine ganze, vorher noch nicht gebrauchte David Hasselhoff Badehose. Ich glaube ich brauche doch einen Bonussystem-Berater.