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Donnerstag, Januar 19, 2012

Langsame Wasser sind hoch

Social Nostalgy

I just deactivated my facebook account. I didnt feel a big loss about it, since I still have all my friends for real even if I wouldnt be on that social network 24/7. I still have all my pictures on my hard drive and sometimes it is even much more fun to tortoure friends with a realtime slideshow and watch them doze off after the first 4 photos...

But... to be honest, I didnt realise the full impact of it. My mother long ago had a facebook account as it was a great way into spying on me and her grandchildren. After her death, it felt comforting to see her in my social network family every day. I could even write a private message to her - although I would never receive an answer back (which also saved me from her telling me off about silly things too). Anyway, still being a silly social network thing, it was truely comforting and even it is only a few hours that I deactivated, I already miss the connection that I had to her through something inhumane as facebook...

Mittwoch, Dezember 08, 2010

Miles & More Trouble

Na da schau her! Kaum übertrifft Miles&More die Telekom im Nicht-Service-Leisten, schon schreib ich hier wieder.

Gerade eben habe ich zum vierten Mal versucht jemanden über die, lustigerweise mit »Service-Telefon« betitelte Telefonnummer von Miles&More zu erreichen - natürlich erfolglos. Statt dessen bekommt man dort für 0,14Ct./Min. ganz langsam von Band erzählt, dass alle Plätze belegt sind und man aber gerne auch ein Fax schicken kann, oder eine Email. Aber genau wegen meiner letzten Email wollte ich ja anrufen. /Logik off.

Es ist zugegebenermaßen wieder mal ein Luxusproblem dass meine letzten Flüge schon wieder nicht bei Miles&More angerechnet wurden. Nervig nur, weil ich bei jedem Check-In extra doof nachgefragt habe, ob der Flug denn auch auf Miles&More gebucht sei. Ich hatte einfach zu viel Zeit. Mir wurde die ausgedruckte Miles&More Nummer auf dem Ticket jedes mal wieder unter die Nase gehalten und hier und da auch sporadisch Nicht-Einbuchungs-Paranoia unterstellt. Egal, jedenfalls dachte ich, dass ich diesmal die bescheuerten Bordkarten nicht wie einen kleinen Schatz hüten müsste. Aber falsch gedacht, denn wenn Miles&More die Buchung verschlammt, hat gefälligst der Kunde erneut zu beweisen, dass er auch wirklich mit der Star Alliance geflogen ist. Wo kämen wir denn da sonst hin?

Also bin ich jetzt im Dschungel der Wäscheberge auf der Suche nach den verlorenen Bordkarten. Die für den Hinflug habe ich schon gefunden, aber wie ich den Laden kenne, werden die behaupten, ich wäre von Philadelphia zurück nach München geschwommen...

Donnerstag, Oktober 15, 2009

Tough weather demands tough measures

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Freitag, September 11, 2009

Internet - Manifesto

1. The Internet is a chance to establish true and direct democracy
2. The Internet enables to share knowledge and thus allows to depower an elite minority
3. The Internet represents our society, thus functioning as an indicator of sociological problems that need to be solved outside the Internet
4. There is no such thing as an absolute truth, not even in the Internet
5. Even if you'd think you could - you will always fail to fully be in control of the Internet and its users

...and now I wonder if people felt the need to write a Manifesto about and after the invention of the telephone?

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Donnerstag, Juli 30, 2009

Neulich in der Oper: Paedohile in Venice

Also mal ganz ehrlich: Gegen Benjamin Brittens Umsetzung von Thomas Manns »Death in Venice« sind die »Zauberflöte« oder Verdis »Die Räuber« echter Opernkinderfasching. Denn was ich gerade beiwohnen durfte war nicht nur hart sondern schlug auch meinem Geschmacksfass die Nerven blank reibende Krone ins Gesicht. Und das obwohl es wirklich gut gesungen, toll getanzt und mit schönen eindrucksvollen Bildern umgesetzt wurde... Aber die Musik!!!! Sowas geht einfach gar nicht. Zwischen balinesischem Gamelangebimmel und gekonnten Disharmonien wurde mir zudem eins ganz deutlich klar - die englische Sprache ist einfach überhaupt gar nicht zum Opernsingen geeignet. Null. Nada. No Please! Nächstes mal also besser: Morte a Venezia

Aber zurück zum kurzen Inhalt (damit ihr auch mitreden könnt und bei dem Stichwort »Death in Venice« nicht gleich denkt es wäre der Originaltitel von »Wenn die Gondeln trauer tragen«):

Gustav von Aschenbach (ein schizophren-depressiver Vollhypochonder und nebenberuflicher älterer Sack) denkt er wird daheim krank und kommt auf die (für den Stücktitel zumindest) super Idee nach Italien zu fahren. Und wohin? Nach Venedig (war klar). Auf der Reise trifft er neben wirren Gesängen auch einen Typen der durch eine Puppe bauchredetsingt. Eigentlich sollten Herrn Aschenbach nach Handlung ein vergnügungssüchtiger Jüngling nebst altem Geck (aka Sack) begegnen, aber gut - man muss ja nicht jede Inszenierung kapieren. Jedenfalls geht's in Venedig gleich an den Lido wo sich halbnackte Jungen tummeln, die ab diesem Moment quasi permanent quer über die Bühne hopsen (natürlich halbnackt) und Herrn Aschenbach den Kopf verdrehen. Ruckizucki verknallt sich der stockpädophile Aschenbach in Tadzio (grosskotziger, Haare hinter gegelter Pole!?!) dem von seiner Familie (nebst drei Schwestern) der Hintern gepflegt hinter her getragen wird. Ständig fühlt sich Herr Aschenbach krank (hätte man so von einem Hypochonder nicht erwartet, was?) und will abreisen (natürlich in die Alpen - vermutlich wegen des Geissenpeters) kann aber nicht, weil er wegen dem fiesen Tadizio schon von griechischen Göttern träumt (die hier zur Steigerung des Irrsinns übrigens ihre Arien mit Fistelstimme singen - WTF?!?).

Weiter zur Verwirrung bei trägt die Tatsache, dass ganz heimlich die Cholera in Venedig ausbricht und alle aber so tun als wäre eigentlich nichts. Herr Aschenbach lässt sich beim Barbier (diesmal nicht von Sevilla) aufpimpen um Tadzio abzuziehen, was natürlich nicht klappt, weil Herr Aschenbach vorher an Cholera stirbt (Happy End: ein Pädophiler weniger). Immerhin also zumindest ein Toter (abgesehen von den restlichen Statisten). Die Opfer aufgrund der tödlichen Musik mal nicht mitgezählt..

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Donnerstag, Juli 16, 2009

Das magische Dreieck der Leistung

Wenn es darum geht Kunden glücklich zu machen, kann man sich oftmals ein Bein ausreissen und auf dem verbleibenden blutend umher hüpfen und erreicht dennoch nur ein müdes Lächeln keine Veränderungen der miesesten Miene die man sich so in seinen schlimmsten Albträumen ausmalen kann. Woran das liegt, habe ich vor längerer Zeit einmal von einer schlauen Freundin erfahren, die jedem potenziellen Kunden gleich mal als Erstes das Magische Dreieck der möglichen Leistungen unter die Nase pudert. Und nachdem ich das so toll finde und ich es gerade in der jetzigen Zeit wieder vermehrt benötige (also das Dreieck-unter-die-Nase-von-Kunden-Pudern) möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Im Grunde gibt es nur drei Dinge, die eine Leistung als Folge eines Kundenwunsches entsprechen können:

GUT - BILLIG - SCHNELL



Und so geht zwar gut und billig oder billig und schnell, nie jedoch alles zusammen, was quasi der bayerischen eierlegenden Wollmilchsau entspräche (die vermutlich eher Realität werden könnte als eine gute, schnelle und billige Leistung). Komischerweise leuchtet dann ein weshalb manche Leistung tatsächlich (oh wunder, oh staun!) tatsächlich etwas Geld kostet, oder quasi kostenlose Beratungen eben einfach auf sich warten lassen.

So, und ich geh jetzt mal ein paar Nasen pudern...

Montag, Juli 13, 2009

Seriously are they serious!?

I just received a letter from (oh, you could have guessed that!) lawyer, telling me that I will have to be present at every upcoming weekly jourfixe until the structure is finished (which will be in... let me check: October 2010!). They demanded also personal attendance in order to prevent me from going on a one week holiday and simply sending a substitute.

In case of violation, they presented a possible damage charge of 250.000 Euros, which is a kind of irrelevant number as long as it is high enough to work as a potential threat. So much for abandoning of slavery - until I am certain that this requests are far from being legal, you'll know where to find me every Tuesday with one of my grimmest faces (or maybe I'll just smile to piss them right off)...

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