Emanzipation heute oder ein Plädoyer
Attention ladies! Auch 2008 greift sie noch immer um sich und ist keinesfalls ein Relikt ferner Tage: die männliche Besitzeswut. Nachdem uns die Männer sogar unsere Röcke geklaut und sich Utensilien zugelegt haben, von deren schierer Existenz sie vor 20 Jahren noch nicht einmal wussten (e.g. Knoblauchpresse) und nun auch die letzte Bastion weiblicher Identität, die Yogacenter, plötzlich von Männern in herabschauender Hundehaltung bevölkert werden und ich mich zuletzt auch noch darum streiten muss, wer nun die schöneren Haare hat und VOR ALLEM zukünftig auch noch meine Haarspülungen anscheinend mit allen möglichen Männern teilen muss, kam es heute endgültig zum Eklat.
Und alles nur, weil ich dachte, ich könnte auch ein eigenes Blog haben, also quasi etwas EIGENES in dieser männerdominierten Yogacenterwelt. Natürlich nicht, um nicht weiterhin für DIESES Blog und diesen Blogger zu schreiben und natürlich auch nicht, um für andere Blogs oder andere Blogger zu schreiben. Nein, ich wollte meinen Blog, um zukünftig Spezialthemen wie Fußpflege, Drapierkunst des 18ten Jahrhunderts, Abhandlungen der neuen "Dexter" Bloodspatter Staffel und manisch depressive Gedichte zusätzlich und für mich persönlich zu konstatieren.
Nach zahllosen Diskussionen, Beschwichtigungen durch virtuelle Kartoffelchips, Facebookpräsente und der Versicherung, dass auch das letzte Kuchenrezept geteilt wird, musste ich jetzt dafür doch noch zum Äußersten gehen:
Sno, die Kräuter Haarpackung, sie gehört Dir.


2 Comments:
hi Evelyn,
freue mich über den Zuwachs -
dachte ja zunächst, dass der Doc seiner multiplen Persönlichkeit erlegen ist und dich kreiert hat ;-)
nun ja, bin davon überzeugt, dass du einen guten Tausch gemacht hast. Die halbe Kräuterpackung für die Hälfte seines Blogs spricht doch eindeutig für eine gute Umsetzung der Emanzipation.
LG und auf ein gutes Gelingen deiner weiteren Vorhaben hier.
oh, das ist aber lieb. Vielen Dank.
Ja, man tut sein Bestes... Trotz allem: vor meinen Badschrank mache ich zukünftig wohl besser ein Schloss. Nicht, dass der am Ende auch noch meine Gesichtsmasken haben will. Irgendwo ist schließlich Schluss.
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