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Dienstag, März 27, 2007

Never trust your Hausverwaltung

Eigentlich wollte ich ja heute nach langem Ringen und Warten endlich mal das Alkoholikerstöckchen von Nilz einstreuen, aber was ich eben bei der Wohnungseigentümergemeinschafts-Versammlung als Gutachter miterleben durfte, übertrifft wirklich bei weitem jedem Vollrausch.

Da ist also irgendwer, der baut so alte Industriegebäude in schickimickige Wow-da-schau-her Lofts um. Natürlich möglichst billig günstig. Ein bisschen neuer Stahl hier, schwupps ein Loch in die Betondecke gesägt dort und fertig ist die neue Luxusbleibe. Und als Zuckerl oben drauf, kommt, na klar, die Dachterrasse. Geht ja heute eh nicht mehr ohne.

Dumm halt nur, dass sich auf der alten Nähmaschinenfabrik früher nur der Schnee tummeln durfte und die damaligen Erbauer bestimmt nicht damit gerechnet haben, dass irgendwann mal ein zugereister Schnösel dort oben seine fünfmal so schweren Loungeblumenkübel in einem ansprechendem Arrangement drapieren möchte. »Passt scho« sagt der Statiker des Bauträgers und macht plötzlich so ein seltsames Gesicht, als ob er sich auf etwas langes hartes gesetzt, und dabei einen festen Klapps auf seinen Hinterkopf erhalten hätte. Kein Wunder, denn soeben bin ich als Fachmann entlarvt worden und von meiner Auftraggeberin vorgestellt worden. »Damit hier kein Schmarrn verzapft wird«.

Fünf Minuten später hat er es ja »immer schon gesagt« dass es nicht passt, die Dachterrasse ist keine Dachterrasse mehr und überhaupt hätten die Eigentümer das ja alles gewusst. Die Berechnung hat sich in Luft aufgelöst (übrigens auch die, mit der er zu Beginn noch triumphalisch herum gewedelt hatte) und eine Mehrheitsentscheidung zur Klage gegen den Bauträger so gut wie sicher.

Abstimmung. Fein. Gegenstimmen nur die Hausverwaltung (die im übrigen auch der gleichen Unternehmensgruppe angehört wie der Bauträger). Beschluss wird vorgelesen: »Für den Antrag stimmmten von 11 Stimmberechtigten, fünf dafür, einer dagegen und keiner Enthaltung...« Äh Moment mal. Auf Anfrage ob denn nochmal alle die dafür sind, die Hand heben könnten, wurden von der WEG und mir aber 8 Stimmen gezählt. Na sowas. Aber bei all dem Pfusch, verzählen wird man sich doch wohl noch dürfen, oder?

Daily Link: Urban Skiing

If you happen to have less snow than us, but live in a city with a subway system, you can still test your new skiing gear. And this is how it would look like:


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Sonntag, März 25, 2007

Gefahr im Anzug!

Wenn man wie ich so eine Spontanallergie gegen formelle Bekleidung hat, dann kommt es schon mal vor, dass man diese, mir total selbstverständlich erscheinende Abneigung befreundeten Fetischisten des feinen Zwirns erklären muss um nicht als toalitärer Kleidungsterrorist misverstanden zu werden:

Mein Drang zur nicht konformen Bekleidung zeigte sich schon früh in der Form eines aufmüpfigen Jeanskäppies, dass ich der Coolness wegen grundsätzlich während des Unterrichts in der Grundschule tragen wollte. Natürlich attestierte mir der echauffierte Lehrkörper daraufhin Unfähigkeit der Eingliederung in die westeuropäische Kultur und verbot kurzerhand meine Kopfbedeckung. Natürlich liess ich mich nicht belehren und zog das Käppi in unbeobachteten Momenten hinter dem Rücken der Klassenlehrerin provokativ erst recht wieder auf. Und so erkennt man mich dank Schirmmütze ganz mühelos auf den Schulfotos der ersten bis vierten Klasse.

Gut, das war zu einer Zeit als Skateboards noch aus Plastik und Baseballcaps hierzulande nahezu unbekannt waren und ich dachte, der Zwang zur Uniform wäre spätestens nach dem Wehrdienst für mich Geschichte. Als ich dann viel später von einem potentiellen Arbeitgeber zur Einstellung erstmal einen Katalog geschickt bekam, aus dem ich mir Anzüge und Hemden bestellen sollte und sich die ganze Vielfalt auf verschiedene Variationen zwischen Dunkelblau und sehr Dunkelblau beschränkte, lehnte ich kurzerhand ab. Klarer Fall von Fracksausen.

Ich will jetzt nicht behaupten dass mich das Unbehagen von Sakko mit Schlips in die Selbstständigkeit getrieben hat, aber es ist definitiv ein echtes Zuckerl auch mal mit Hoodie und Cargo-Hosen als Gutachter vorm Amtsgericht aufzukreuzen. Aber ich bin trotz alledem nur ein gemäßigter Anzugshasser, denn für einen Vortrag vor einer Hundertschaft Professoren in irgend so einem Königspalast werfe ich mich natürlich auch schon mal in Schale. Natürlich aber ohne reingestopftes Hemd und ohne Würgehalsband Krawatte!

Tja, nur doof dass die mich danach zum Official Dinner ins Gran Casino de El Sardinero ohne so einen nervigen Binder zuerst gar nicht reinlassen wollten...

Mittwoch, März 21, 2007

Return of the Living Dead

Dienstag, März 20, 2007

Daily Bloglesung

»Also weisste, dafür dass Du so Blogdingenslesungen so doof findest, machste ja ganz schön oft bei sowas mit!«

Ja ja, ich weiss, aber aus der Nummer komm ich jetzt sowieso nicht mehr raus und wenn ich schon mal dabei bin total inkonsequent zu sein, dann les ich meinen Schmarrn doch bitte gleich einmal quer durch die ganze Republik:

MÜNCHEN
Dienstag, 10.04.07 ab 21 Uhr
BAR PRIVÉE, Maximilianstrasse 2

KÖLN
Mittwoch, 11.04.07 ab 21 Uhr
WESTPOL, Hans-Böckler-Platz 2

HAMBURG
Donnerstag, 12.04.07 ab 21 Uhr
FOOLS GARDEN, Lerchenstrasse 113

BERLIN
Freitag, 13.04.07 ab 17 Uhr
RE:PUBLICA MESSE, Kalkscheune

BERLIN
Stamstag, 14.04.07 ab 21 Uhr
DIE SCHULE, Kastanienallee 82

Und nachdem dort mit dem unvergleichlichen MC Winkel, dem brillianten Nilzenburger, der atemberaubenden Rose und dem kongenialen Roman Libbertz, die absoluten Perlen der Blogunterhaltung auftreten, ist es klar dass ich C++ Blogger dort eher die Vorgruppe sein werde durch Jonglieren von brennenden Fackeln auffalle (während ich dabei gefesselt und mit verbundenen Augen »Daylight in your eyes« singend auf einem Einrad fahre).



Und damit man mir auch nicht den Vorwurf machen kann, ich würde mit so einem Blödsinn die Kilmakatastrophe durch unnötigen CO2-Ausstoss anheizen, habe ich mir vorgenommen für jeden einzelnen, der nur um mich zu hören dort antanzt, einen Baum Busch im Garten meiner Eltern zu pflanzen. (Kommen doch eh alle nur um zu sehen ob der Winkel auch hinter der Kamera dieses Holstenzeugs trinkt)

Montag, März 19, 2007

Daily Surf: Santander, Spain

The best surf usually involves waves with a height between three to five meters, which break over soft sandy grounds from far left to possibly kilometres over to the right. While Santander breaks down roll as far as on some Australian surf spots, they line up at the cities ocean front which is framed only to its side by sharp rocks. It seems a perfect spot right in the middle of this lively town in Cantabria.

Unfortunately it’s a cold water spot with temperatures between 10 and 16°C and a restriction on surfing during the crowded summer months. Surfing with less than a 6mm neoprene won’t make you happy and even thou you’ll feel the crisp cold when you’ll prey for longer than an hour.



Unlike several Spanish spots on the islands, the surf community is pretty much friendly in general and in case you might enjoy learning to surf in freezing good conditions there is the local Escuela Surf de SARDINERO(ESSA) on the west end of Playa Sardineros. In case you travel light like I did, you can rent board and neoprene there or in one of the shops near the bus terminal far beyond the Atlantic shores.

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Wenn Spaniens rote Rosen blühn

Wo kommen die nur alle her? Fragt man sich hier unweigerlich wenn man so an der Nordküste Spaniens herumfährt. Frisch gegossene Betonburgen soweit das Auge reicht. Selten habe ich so viele aus dem Boden gestampfte Neubaureihenhaussiedlungen an mir vorbei ziehen sehen wie hier. Es scheint als wäre hier auf eine riesige Immigrationswelle reagiert worden. Vermutlich in einer Nacht und Nebel Aktion, denn Städteplanerisch ist eigentlich keinerlei Planung ersichtlich, außer der doch sinnvollen Idee die 235 absolut identischen Idylle-im-Grünen Buden mit einer fast endlosen zweispurigen Strasse zu verbinden.

Gut, da bleibt jetzt nicht all zu viel grüne Idylle übrig, aber wenn die Menschenmassen hier nach ihrem vermuteten Exdous einrauschen, dann wird’s schon passen. Denk ich mir so und erfahre dass das hier im Grunde eigentlich Zweit- und Drittniederlassungen sein sollen. Abgesehen von Engländern, die es hier in den sonnigen Süden zieht (welcher ja eigentlich der kalte Norden ist aber kaltes Wasser sind die ja gewohnt) legt sich der Durchschnittsspanier hier sein gepflegtes Ferienhaus im eigenen Land zu. EU gefördert. Na hola die Waldfee!

Freitag, März 16, 2007

Basque in a Basket

Most information you'll get about the Basque people is that nobody knows where they came from, that they are known to rob banks along the coast to buy bombs (is it allowed to write »bombs« in a weblog?) stuff which can be useful in any modern household and that their language is so strange that even the Basques themselves seem not to understand each other. Truely a rather ignorant appraoch to a different culture.

But maybe someone can explain to me why it took them roughly some 2.000 years to realise they, all of a sudden, got surrounded by all these indogermanic nomads?

Daily Travel: Kings don't know IT

Es ist später Nachmittag als ich nach langer Fahrt entlang des vielbequatschtenlatschten Jakobsweges nach Santiago de Compostella hier in Santander ankomme. In meinem Anzug, den ich so ungern trage wie ein Floh bestückter Hund einen Plastikkratzkragen, spaziere ich den breiten Sandstrand entlang um zum Tagungsort auf der Halbinsel zu gelangen, die wie eine Speespitze vor der Stadt in den kalten Atlantik hinaus ragt.

Ich gebe so geschniegelt (können Anzüge kratzen?) ein recht abstraktes Bild mit meiner Umgebung ab, die fast ausschließlich aus Neoporen tragenden Jugendlichen besteht, die in wilder Euphorie mit ihren Surfbrettern an mir vorbei in Richtung Brandung hoppeln. Bei solchen konstanten, lang auslaufenden 3 Meter Wellen wären sogar mir die madigen 13 Grad Wassertemperatur völlig egal.



Wehmütig erreiche den Palacio de la Magdalena. Der Sommerpalast wurde 1908 von der Stadt erbaut und dem spanischen König geschenkt. Der hatte dann noch eine weitere 66 Zimmerbude hier in Kantabrien rumstehen die er alle Jubeljahre mal besuchte. Hauptsächlich weil der wohl gerne auf unterschiedlichen Tennisplätzen Filzbälle durch die Gegen dreschen wollte (war übrigens der Don Alfonso der XIII.). Nach dem Ende des Francisco Franco Regimes, während dem alles was nicht niet- und nagelfest war aus dem Palast gemopst wurde (sogar die echt mal richtig hässlichen Vorhänge!), hatte der aus dem Exil zurück kehrende Königsenkel die Kiste wieder am Hals.



Aber nicht lange, denn kurz darauf gab er das leere Schlösschen mit unverbaubarem Rundummeerblick an die Stadt zurück. Natürlich nicht ohne eine total überzogene angemessene Summe dafür zu verlangen. Ihr fragt euch jetzt sicher, warum man das beste Haus am Platz inklusive Tenniscourts, Polofeld und PraeJackson Privattierpark auf eigener Halbinsel einfach so verhökert?

Ich hab's gestern am eigenen Leib erfahren: Das Ding ist einfach mit einem echt beschissenem WLAN ausgerüstet.

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Donnerstag, März 15, 2007

Something new: A Weblog

Ok, this may not be new to you, but it sure is news to some of the decision makers within European higher education. And if it would not be an efficient tool to tackle all the problems that will occur with my working group which I will start today, I would rather emigrate to North Korea than to propose the idea of a collaborating blog to a generation of university teachers who view a computer to be used for programming complex algorhythms only. Certainly the idea of interaction and discussion and instant publishing are something brand new to them and after I forced them to log into my new multiple author blog, we will find out how high ranked professors manage on blogging

Mittwoch, März 14, 2007

Pandoras Konsole

Normalerweise höre ich jemandem ab dem Moment schon nicht mehr zu an dem er (oder sie) das Wort »Killerspiele« in einer Diskussion benutzt. Dieses Outing ist in etwa gleichbedeutend mit der Aussage »ich habe echt keine Ahnung um was es da geht, aber es wird schon was echt schlimmes sein« und ähnlichem Dumpfsinn mit ins Horn geblasen hätte nicht einmal meine Oma, die ansonsten wirklich für jeden populistischen Quark zu haben war.

Und diese Hörschwäche begann schon damals als ich begeistert von meiner Atari Spielkonsole mein hart erarbeitetes erspartes Geld für einen Commodore 64 auf den Kopf haute und zusammen mit meinem besten Freund spielte und darauf schliesslich selbst die damals allercoolsten Spiele programmierte. Klar, da waren fette Raumschiffe und die Anzahl der todbringenden Laserkanonen war lediglich durch die begrenzte Anzahl von Sprites (muss jetzt keiner kapieren, der nie nen C64 hatte) zurück zu führen. Wir stellten ein komplettes Spiel zusammen mit einer Hintergrundgeschichte, durchdachten grafischen Entwürfen, programmierten Animationen und zum Schluss druckten wir auch noch ein Einführungsheftchen dazu. Komplett im Selbststudium erlernt und lediglich motiviert durch eine böse Gameskonsole. Natürlich hätten wir in dem Alter Goethe auswendig lernen können oder Stunden in der Praehistorischen Sammlung verbringen können. Wir hätten uns aber auch mit 52 Shots Tequilla selbst die Rübe wegblasen können.

Am zocken waren wir fast täglich und eine Entsozialisierung fand bei uns schon deswegen nicht statt, weil es nur durch einen großen Freundeskreis möglich war die neuesten Spiele mal antesten zu können. Und natürlich waren Ballerspiele bei uns genauso beliebt.

Schon unglaublich also, dass aus uns tatsächlich vernünftige Menschen geworden sind. Also aus meinen Freunden zumindest. Gut, heutzutage mag mancher einen technikbegeisterten Ingenieur schon für einen durchgeknallten Freak halten, aber zumindest endete keiner als Einzelgänger oder Soziopath. Nicht einmal zu einem anständigen Amokläufer hat es einer von ihnen gebracht. Das mag vielleicht daran liegen, dass gescheite Shooter (für die Nasen, die sich durchgerungen haben bis hierher mitzulesen: das sind jetzt eure »Killerspiele«) lediglich 2% aller Computerspiele auf dem Markt ausmachen. Viel zu wenig also.

Und genau deswegen bin ich auch in dieser dummen Situation, dass ich Halflife2 bereits zum zweiten mal durchspielen muss...

Daily Travel: Bilbo WiFi

If you have to wait at the bus station in Bilbao and you end up having just too little time to visit the Guggenheim museum, but too much time to not be waiting, you can as well run your laptop and link to the internet like I do. For free.

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Dienstag, März 13, 2007

Daily Travel: Anders in Santanders

Es ist wie immer. Bereits vor Monaten wurde ich zu einem Vortrag in Santander (bitte wo??) Spanien eingeladen, die Flüge wurden gebucht und mein Hotel reserviert und doch schaffe ich es immer wieder bis kurz vor Abflug nichts gepackt oder vorbereitet zu haben. Wenn ich daran denke, dass ich allein um meinen Koffer zu holen bis in die hinteste dunkelste Ecke meines Kellers vordringen muss, wir mir ganz anders (hier bei Bedarf ein Wortspiel zum Reiseziel einfügen).

Gepäck, Kleider und Rasierzeug sind allerdings echte Nichtigkeiten, wenn man bedenkt dass meine Vorträge (oha, bitte hier den Plural beachten) dort allesamt noch nicht geschrieben, geschweige denn auf Folien in bunte Bildchen (um auch für den letzten Neandertaler verständlich zu sein) umgesetzt sind.

»Mach ich im Flieger« hör ich mich selber sagen und frage mich spontan ob ich wirklich so bescheuert bin zu glauben dass ich nicht sowieso den Boardfrass inklusive ranziger Stewardessen und Kaffee verschüttenden Berater von München nach Franfurt komplett verschlafe. Denn ganz ehrlich, es könnte sogar sein, dass mir selbiges mit dem Taxi morgen zu mehr als unchristlicher Zeit auch passiert.

Egal, es wird so oder so etwas zu erzählen bloggen geben.

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Montag, März 12, 2007

Daily Link: Dead End

Once again a link from my blogroll turned to get you nowhere. Just this time not because the blogger vanished into a logical cloud, but because privacy policy was put on defense towards me.

And this although I was commenting quite ... uhm, reserved. Now I am still a bit clueless as to how I would be supposed to contact the blog auther, when the blog and the profile remains inaccessible.

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Sonntag, März 11, 2007

Daily Video: Gekauft und Überzeugt

»Komm und Kommentier bei mir!«
Geile Blogger aus Deiner Umgebung wollen Deinen Content:


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Freitag, März 09, 2007

Daily Music: Einmal die Gans bitte!

Und wenn's geht, auf voller Lautstärke...

Denn die belgische Band GOOSE höre ich eigentlich immer nur kurz vor Platzen beider Trommelfelle. Wenn ihr also mal an einer Ampel steht und neben euch im Auto ein Typ mit langen blonden Haaren total ausflippt (in etwa so wie wenn in seinem Kleinwagen gerade ein kompletter Bienenstock ausgekippt wurde) und ihr so ein dumpfes Wummern hört spürt, dass eure Seitenscheiben standesgemäß zum Mitschwingen bringt, dann liegt das ganz alleine daran dass bei mir gerade Black Gloves von besagter Band läuft. Da kriege ich nicht nur unkontrollierbare Zuckungen, nein, da werde ich auch ganz und ohne Vollmond schon beim ersten Beat zum Tier (nur in blond halt).

Heute Abend ab 21 Uhr fliegt die Gans jedenfalls im Atomic Cafe und dank Marc, steh ich auch schon auf der Gästeliste. Die Haargummis lasse ich zu Hause, damit die Leute neben mir auch was davon haben...

Und wehe die drehen da nicht voll auf...

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Donnerstag, März 08, 2007

Daily Link: You're in or you're out

If you want to know if your blog makes it through the great firewall of China. HERE is a link to try for yourself.

[btw: www.drsno.de is blocked]

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Mittwoch, März 07, 2007

Die falsche Frage

Ich habe gerade festgestellt dass jeder wohl in seinem Leben schon einmal eine Oma mit lila farbenen Haaren gesehen hat. Und das erstaunliche daran ist, dass man sich vermutlich weitaus mehr über eine violette Kuh wundern würde, obwohl man die ja nun schon aus dem Werbefernsehen kennen sollte. Aber so eine lilalaune Grossmutter, da reisst es keinen, da erwartet man ja schon fast dass bei Frauen über 60 irgenwie ein Veilchenblau durch das Silber schimmert.

Als ich hier also gerade eben so eine Oma an meinem Schaufenster vorbei dackeln sah, deren Fellmütze so lila durchs Glas reinleuchtete, dass ich schon dachte die wäre direkt von Milka gesponsort, da musste ich mich schon fragen: Will die so aussehen oder war das ein Unfall? Und wenn ja, wieso ereilt ähnlich grauenhaftes Schicksal fast jeder unserer Grossmütter? Meine Omas kann ich mangels irdischer Existenz dazu ja nicht mehr befragen und obwohl jeder meiner Kollegen dieses Phänomen kennt, weiss keiner eine Antwort auf meine Frage. »Die frag ich jetzt!«, denke ich mir und renne kurz entschlossen raus und im Schweinsgalopp dem Fliederschopf hinterher.

»He, Sie, entschuldigen Sie... darf ich Sie etwas fragen?« »Ja«, sagt die rüstige Alte, dreht sich um und sieht mich mit erstaunten Augen an, »ach Herr Dr.Sno*, was wollen Sie denn von mir wissen?«

»Äh, öh... schöne Tasche! Haben Sie die neu?«

Daily Link: Toat-u-ring

The russians might not torture animals by shoving cats into tiny bottles, but they use innocent amphibians to creat some obscure art/jewelry...

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System of a Down

Gestern habe ich doch glatt gelernt was passiert wenn ein selbsternannter IT-Experte bei mir im Büro das wichtigste LAN-Kabel mit einem blind gekauften Crossover-Kabel ersetzt und danach verduftet. Nämlich gar nichts mehr!

Ohne Internet kann man ja leben, aber ohne Netzwerk?!?

Montag, März 05, 2007

Winter2.0


When I discovered untouched slopes of 80cm deep snow yesterday, I had to correct myself: It ain't over 'til you've got your fat powder ride.

Donnerstag, März 01, 2007

Heute im Glückskeks

»Sie werden an einer Lebensmittelvergiftung erkranken«

Daily Link: Reading Anyone?

If so, HERE at Project Gutenberg are more than 20.000 ebooks available for download. And lucky you, they are also free of charge...

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