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Dienstag, Februar 27, 2007

The Dating Shame


Ich liebe Dating-Shows!


So, jetzt ist es raus. Schon vor zwanzig Jahren musste ich jeden Freitag Abend vor die Glotze um mir »Herzblatt« mit Rudi Carrell anzusehen. Ich hatte das amerikanische Original »The Dating Game« damals schon bei meinem Schüleraustausch in England gesehen und war sofort total begeistert vom Konzept des öffentlichen Verkuppelns.

Das mag vielleicht daran gelegen haben, dass ich, bedingt durch eine pubertierende ältere Schwester (die damals Farrah Fawcett zum verwechseln ähnlich sah) und meiner Hartnäckigkeit bei ihren Schieberparties immer mit dabei sein zu dürfen, schon sehr früh in Kontakt mit allerhand Knutschspielen kam. Natürlich war es die Pest für sie den kleinen Bruder beim Flaschendrehen mit im Kreis sitzen zu haben, aber ihre Freundinnen fanden mich »doch sooo süüüüsss« und ich fand's nur super.

Gut, die Flasche zeigte (durch geschicktes Drehen, wie ich Jahre später erfuhr) so gut wie nie auf mich, und ich wurde bei Wahrheit oder Pflicht auch nie so richtig in die Pflicht genommen, aber zusehen ist ja auch was wert. Kein Wunder also, dass ich so geprägt immer noch die Welt um mich herum vergesse wenn »Dismissed« oder »Next« auf MTV läuft. Und wohl auch klar, dass ich mir die Koch-Dating Showchimäre »Liebe isst...« reinziehe, zumal ja sogar auch der hier dabei mitspielt. Und ich werd wieder mal nur zusehen, aber das bin ich schliesslich schon gewohnt...

Daily Link: History of Blogging

THIS seems to be true. I do have a shitty no haircut.

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Sonntag, Februar 25, 2007

Jäger der verlorenen Schnäppchen

Bislang war ich immer der Auffassung, ich hätte eine große Wohnung. Massig Platz für Gäste und so viel Raum, dass ich so einige Rollsportgeräte direkt in meinem Wohnzimmer ausprobieren konnte. In meinem Keller breitete sich eine solche gähnende Leere aus, dass die Nachbarn schon ab und zu klingelten, nur um zu sehen »ob da überhaupt noch jemand wohne«.

Aber das alles ist längst Geschichte. Längst ist mein Keller so voll, dass es nach Öffnen der Kellertür geschätzte dreissig Minuten Umschichten von Klamotten dauert bis ich selbige mit einem kräftigen Tritt viel Gefühl wieder ins Schloss fummeln kann. An Gegenstände, die sich mehr als einen Meter vom Eingang entfernt befinden kommt man ohnehin nicht mehr heran. Sollte ich doch einmal etwas aus der hintersten Ecke benötigen, scheint es mir einfacher das Schloss meines Abteilnachbarn zu knacken und einfach von dort aus meine Sachen heraus zu angeln.

Manche werden sich jetzt sicher fragen ob ich kurzerhand beschlossen habe eine zehnköpfige Familie aus Armenien aufzunehmen, ob ich über Nacht zum Instantmessy mutiert bin oder ob ich einfach nur ausprobieren möchte ob mein gesamtes Hab&Gut in den kleinen Keller passt.

Alles völlig falsch und ganz ehrlich, ich hätte selber auch nicht mit diesem ausgesprochenen Platzbedarf gerechnet, aber ich hatte ja auch keine Ahnung welchen Einfluss Antikmärkte auf einen haben können. Die Tatsache, dass man unverhältnismäßig schönere Möbel für einen günstigeren Preis erhandeln kann, lässt einen am Geisteszustand jedes Schwedenmöbelkunden zweifeln. Noch dazu zumal mit etwas Glück die guten Stücke hier schon seit über hundert Jahren zusammengebastelt wurden und einem so die handwerkliche Unfähigkeitsbescheinigung beim selber schrauben erspart bleibt.

Und so standen wir heute schon vor Stuhl Nummer 18 (in Worten: »Achtzehn«). Natürlich ein Traum. Natürlich unglaublich günstig. Natürlich absolut gar kein Platz dafür zu Hause. Und hätte mir nicht einer der sich wirklich damit auskennt zum Kauf geraten, ich schwöre, ich wäre diesmal dem schrecklichen Antikschnäppchenzwang nicht erlegen. Ich hätte das riesen Teil nicht in mühsamer Kleinstarbeit in den ohnehin kaum vorhandenen Stauraum meines Autos gefaltet, und auch nicht die Höllenqualen auf mich genommen, einen wenig benutztes Möbel für den neuen Thron in den Keller des Schreckens zu zaubern (was mich geschlagene zwei Stunden und unquantifizierbare Nerven kostete).


Danke Don Alphonso!

Freitag, Februar 23, 2007

Daily Video: The Bachelor

What if your Grandmother's last will entitles you to a good pile of money, if you are married before becoming 30 and you have only 28 24 days left and you are not just watching a movie?
Right, you are looking for your potential bride on YouTube:

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Daily Weisheit: Ich sehe was...

Mit verbesserter Sicht auf die Dinge sinkt die Lebensqualität.

»Seit ich 105% Sehvermögen habe, bin ich nur noch am putzen!«

(meine Mutter nach ihrer AugenOP)

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Donnerstag, Februar 22, 2007

Vanishing of a Non-Existent


With these colours blooming all around the piles of old gravestones, I suddenly realised that I had lost my faith in a last return of the long lost confidant.

Dienstag, Februar 20, 2007

Der mit den Marktfrauen tanzt

Wie letztes Jahr habe ich wieder mal weder Kosten noch Mühen für euch gescheut und mich komplett wider meiner Natur in den Faschingstrubel am Viktualienmarkt gestürzt. Um nicht sofort als natural born Faschingsmuffel erkannt zu werden habe ich mich schlauerweise als Verkleideter getarnt. Pappnase, Wollmütze und fertig. Da hab ich's gut, denn mehr braucht's bei einem Gesicht wie dem meinen auch gar nicht.

Der Platz ist voll und das Sortiment der Gewürztante von Kerbel und Kardamom auf Perücken und Plastikwaffen umgestellt. Denn wen wundert's? So besitzt der, dem Fasching nur widerwillig begegnende, echte Bayer so gut wie keine rheinische Helauausrüstung. Aber nachdem hier das Epizentrum der Maskenballerei Münchens ist (zu dem die zahlreichen Ganzjahrestransen aus meinem Viertel nicht unmaßgeblich beitragen), setzt man sich sicherheitshalber ein buntes Hütchen auf oder kauft zumindest schuldbewusst eine Tüte Konfetti. Ganz im Gegensatz zu den Zuagroassten, die man an ihren durchgestylten Themenkostümen erkennen kann:

»Wiea, des is a Preiss? Oba da hod'a goar koa lustigs' Gwand ned o!«
»Ja mei, is hoid a netta Preiss.«



Bestes Kostümierung: Kiffendes Alkoholikerkänguruh
Oops, war dann doch gar keine Verkleidung.

Billigstes Anmachkostüm: Mobiltelefon
Wer hofft als Mobiltelefon reflexartigen Zuspruch der Damenwelt zu bekommen, oft gedrückt und unaufhörlich bequatscht zu werden, der sollte es vermeiden seine Bierwampe durchs transparente Displayfenster zur Schau zu tragen.

Ach ja, und die tanzenden Marktfrauen, um die es ja eigentlich ging, habe ich diesmal nicht einmal mehr zu Gesicht bekommen. Kann aber auch sein, dass seit neuestem schlanke GoGo-Girls in silbernen Hotpants dort Wurst und Käse verkaufen. Die habe ich nämlich auf der Bühne rumtanzen sehen. Ich sollte vielleicht wieder öfter am Viktualienmarkt einkaufen...

»Ah geh die Marktweiba, irgendwo werns scho umananda hupfen«

Montag, Februar 19, 2007

Angriff der Riesenmücken!

Da sitze ich hier und draussen vor dem Fenster sollte es saisontechnisch noch Winter sein, da surrt mir doch schon die allererste Mücke des Jahres um die Nase. Und das nicht etwa um in meiner kuscheligen Wohnung Zuflucht vor der Kälte zu finden, nein - die Sau wollte an meinem Knöchel einmal volltanken! Aber keine Sorge - ihr könnt aufatmen, denn Dank nahezu übermenschlicher Reflexe konnte ich sie noch vor ihrer Bluttat aus dem Verkehr ziehen (und danach ihre Leiche zur Abschreckung fotografieren). Von ihrer Grösse her könnte man nämlich annehmen, sie hätte den bisherigen Winter irgendwo in der Karibik all-inclusive verbracht. Ein echtes Riesenvieh und nicht meine erste Begegnung mit überdimensioniertem Getier. Vermutlich steht schon eine Armee Tod bringender Megablutsauger draussen am Start und scharrt mit den Hufen. Die Welt wird von Killermücken überrannt und alles nur wegen dieser vermaledeiten Klimakatastrophe. Wie? Ihr glaubt mir nicht? Dann guckt sie euch mal in Originalgrösse an:

Aber freut euch nicht zu früh ihr miesen Insekten! Die Menschheit hat noch eine Geheimwaffe...

Daily Video: You've gotta fight

Of course we all know that there is some good fighting going on in the russian Duma:

But I have never expected to see such brutality displayed in Carson City Council:

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Daily Link: Filmempfehlung2.0

Also so eine supergute Web2.0 Idee, die mir anhand von Meinungsgleichen Meinungen vorschlägt welche Kinofilme für mich interessant wären, finde ich ja schon sehr supergut. Klar, dass ich mich da gleich mal angemeldet habe und auf die Schnelle fünf zwanzig 450 Filme bewertet habe. Alles nur für die Community, also auch für mich.

Nun kann es also los- und quasi nichts mehr schief gehen. Bekomme ich doch Empfehlungen nun von denen, die sowieso alles supergut finden was ich auch supergut finde. Und das finde ich dann wiederum supergut.

Supergut fänden das bestimmt auch Vertriebsfirmen für Filme, die dann per Kooperation gezielt ihre Titel den Leuten unter die Nase halten lassen könnten. Und was daran wirklich supergut ist, wäre die Tatsache, dass die Nutzer dies nicht mal mitbekommen würden. Schliesslich kann sich der supergute Empfehlungsalgorithmus beim Bewerten ja auch mal irren, oder?

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Samstag, Februar 17, 2007

Daily Video: Saver Surf

Ever gone hunting for big waves while having this strange feeling that someone else was hunting for you? Here is something to make you feel safe for 700 US$:

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Freitag, Februar 16, 2007

Dicke Freundinnen

Wenn ich mal zum Beispiel mit einem Freund aus dem Ausland in den heimischen Bergen unterwegs bin, dann unterhalte ich mich mit ihnen meist in Fremdländisch. Hört man uns dabei mit halben Ohr zu, bekommt man aus mir unerfindlichen Gründen scheinbar oft den Eindruck, dass wir nicht nur kein Deutsch sprechen, sondern auch kein deutsches Wort verstehen.

So sprachlich getarnt wie ein Vogelforscher im Buschkostüm sitzen wir zusammen mit einer Gruppe von fünf Damen am gemeinsamen Frühstückstisch. Die vier offensichtlich gut befreundeten Frauen haben für ein Weiberwochenende (was auch immer man sich darunter auch vorstellen mag) ihre Männer zu Hause gelassen um gemeinsam die Piste, oder zumindest die DJ-Ötzi beschallte Schirmbar unsicher zu machen. Beste Freundinnen, die sich bestens verstehen, zusammen kichern und zusammen durch dick und dünn gehen. Zumindest solange bis die erste alleine Richtung Frühstücksbuffet verschwindet.

Nr.2: »Ich wette die holt sich wieder die fettigen Croissants« Nr.3: »Ja genau, als ob ihr Arsch nicht eh schon fett genug wäre« Nr.4: »... und mir quatscht die immer was von Brigitte-Diät« Nr.2: »Ich finde auch dass sie ne ganz schöne Kiste bekommen...« Und da kommt Dame Nr.1 mit vollem Teller zurück. Nr.4:»oh, wo hast du denn das leckere Pain au Chocolat gefunden?« Nr.2: »Oh ja, sieht ja lecker aus.« Nr.1: »Stehen hinter den Croissants. Soll ich dir noch welche holen?«

Nein, nein. Nr.2 geht selber los. Dafür setzt sich jetzt Nr.1 auf ihren viel zitierten dicken Hintern. Nr.1: »Hat die Angst ich würde ihr zu wenig mitbringen?« Alle gackern. Nr.3: »Dabei jammert sie immer rum bei ihr würde alles sofort ansetzen« Nr.4: »Hat sie dir das auch schon vorgeheult?« Nr.3: »Soll sie halt weniger fressen.« Nr.1: »Sie kann sich's ja nachher wieder absaugen...« Nr.2 kommt mit einem halben Pain au Chocolat wieder zurück.

Nr.3 hat das Lästern durstig gemacht, und so ist sie nun dran mit ihrem Gang nach Kanossa zum Buffet. Nr.2 leise zu Nr.1: »Hat die wieder zugelegt?« Nr.4: »He was tuschelt ihr denn? Ich will auch was mitbekommen!« Nr.2: »Ich denk die ist ganz schön dick geworden.« Nr.1: »fett.« Nr.4: »Neihhhn, findet ihr auch? Aber sagt ihr das blos nicht!!« Nr.2: »Weiss sie doch selber oder hat sie keine Spiegel?« Alle kugeln sich vor lachen. Nr.1 winkt ab, Nr.3 ist nämlich schon mit ihrem Orangensaft im Anmarsch.

Nr.3 setzt sich neben Nr.4 die daraufhin den Zimmerschlüssel packt und aufsteht »So, ich geh schon mal rauf und mach mich fertig. Bis später.« Und Nr.4 ist noch keine fünf Meter von Tisch entfernt, da fragt Nr.1 in die Runde: »Geht die jetzt kotzen?«

Memories of Snow

At least I do have some pictures from last years winter, just before Global Warming:

Dr.Sno* going Fifty/Fifty Tailpress to fast aufs Maul on a Rainbowrail in Laax

Mittwoch, Februar 14, 2007

Was bin ich eigentlich?

Nur um nicht in Verlegenheit zu kommen irgendetwas Abfälliges über den Blumenverkäufersubventionstag zu schreiben, hier nun meine offizielle Nachmache von Helga:

Sno ist:
... neuer Kooperationspartner von Liguma [und Kumpel von Sagemi]
... ein Organizer [Der kennt meinen Schreibtisch nicht]
... ein mit 1000 Tonnen schwerem Wasser gefüllter Tank
... [In meiner Freizeit bin ich übrigens Schwimmbecken]

... Mitglied der International Nordic Fitness Organisation
... [Und das OHNE Stöcke!]

... ein intermediäres Gestaltungsprojekt [Eigentlich bin ich Kunst]
... rontgenamorpli [hä??]
... verantwortlich für weit über eine Millionen aon-Kunden
... [Ja sicher. Und das letzte große Erdbeben war ich auch!]

... Stier [Nope, Zwilling, aber darfst nochmal raten.]
... gelangweilt [Ich? Nie!]
... eine unterirdische Anlage [hör ich öfter]
... wie Quinton Fortune [wie wer?]
... amphoter [Ok, spätestens jetzt brauch ich Wikipedia]
... einer aus dem board
... [»auf«, Mann, das muss doch »auf« heissen!!]

... im Moment auch weg [komme aber wieder]
... dazu nicht verpflichtet [Danke! Hab ich das endlich schriftlich]
... nicht das, was Sie suchen [na eben!]

Also da lobe ich mir doch die Promotion, denn Dr.Sno ist ja zum Glück nur jammerschade.

Dienstag, Februar 13, 2007

When Cartoonists work as Cleaners

it looks like this:

Montag, Februar 12, 2007

Böse Menschen kennen keine Lieder

Vor kurzem ging ja dieses »Was sind die schlimmsten Stimmungskiller Songs« Stöckchen durch ein paar der weltweit für mich allerwichtigsten Blogs. Und anstelle dass ich mich wie üblich einmische daran beteilige, war hier nichts darüber zu lesen. »Spalter!« und »Doofe judäische Volksfront!« höre ich da schon den ein oder anderen rufen. Aber nein! Haltet ein, sooo böse bin ich nun auch wieder nicht. Denn das Ganze verhält sich natürlich komplett und total anders:

Es gibt nämlich gar keine Musikstücke, die ich so blöd finde dass ich mir sie nicht in voller Länge von 13Minuten und noch ein bisschen was für's Schlagzeugsolo anhören würde. Ob nun monotones Ghettogerappe von kettenbehangenen Pseudogangstern mit spiessiger Reihenhausvergangenheit oder jodelnde Permafrostötzis die ihr für 2,0+ Promille getextetes Hüttengejaule selbst scheisse aber immerhin noch zielgruppenaffin finden... völlig egal, ich ertrag alles mit einem Lächeln. Selbst moderne klassische Musik, die Normalsterbliche schon nach wenigen Minuten zum Abbeissen der eigenen Fingerkuppen zwingt, hör ich mir geduldig an.

Und so war es mir eben einfach unmöglich Songs zu finden, die mich aus einer Disco treiben würden. Tut mir leid, ich tanz zu jedem Mist. Sorry. Möglicherweise bin ich ein ziemlich toleranter Mensch der sich wirklich sehr an der Kreativität seiner Mitmenschen erfreuen kann. Möglicherweise bin ich aber einfach nur komplett und unglaublich taub unmusikalisch.

Samstag, Februar 10, 2007

43rd Munich Conference on Security Policy

Does anybody know what happened to that nice Powerpoint presentation on Iraqs production facilities for weapons of mass destruction? Maybe it can be used for Iran as well or doesn't it run on Windows Vista?

Well, at least I managed to find the 1st prize photo of the year 2006.

Mittwoch, Februar 07, 2007

Daily Call: Der Betazoid Herr Huber

Neulich wurde mir ja mein Auto abgeschleppt. Und nachdem ich von einem ausgewiesenem Parkplatz wegen Überschreitung der Parkzeit entfernt wurde, wollte ich doch mal bei der fleissigen Polizei nachfragen, auf welcher Grundlage man denn erlaubt ist solch drakonische Maßnahmen durchzuführen.

Ich: »Guten Tag, also mein Auto ist abgeschl...«

Herr Huber: (zunächst noch gelangweilt) »Ja schon klar. Da brauchen sie sich nicht zu wundern, das passiert eben wenn ihr Auto länger als zwei Stunden andere Verkehrsteilnehmer behindert. Dann wird halt abgeschleppt. Das ist nunmal so.« (Herr Huber redet sich langsam leicht in Rage) »Wissen sie, andere haben nämlich auch Rechte. Auch wenn sie das nicht wahrhaben wollen. Und wenn sie halt mehr als zwei Stunden andere blockieren, dann wird bei uns eben abgeschleppt. Das sollte ihnen eigentlich auch bekannt sein, dass wir ihr Auto nach zwei Stunden entfernen dürfen...«
Ich: »Aber ich...«
Herr Huber: (gereizt) »Nichts da. Es gibt da keine Ausnahmen. Da spielt es keine Rolle ob sie beim Ausladen waren oder so. Und da gibt es auch nichts um sich zu beschweren.« (Herr Huber wird merklich lauter) »Da könnte ja jeder kommen und uns hier Geschichten erzählen. Das erlebe ich schliesslich ständig dass lamentiert wird, aber wer nun mal länger als zwei Stun..«
Ich: »Ich stand aber nur knapp eine Stunde dort!«
Herr Huber: (keifend bis brüllend) »Jetzt unterbrechen sie mich nicht andauernd und ausserdem brauchen sie mich auch hier nicht immer durchs Telefon anzuschreien!!«
Ich: »Hä, wie? Ich hab doch gar nichts gesagt - sie reden doch die ganze Zeit!«
Herr Huber: »Äh... ja stimmt, aber es fühlte sich zumindest so an!«

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Daily Video: Skiing is for Kids

...as this twelve year old boy from France proves:

[This No-Snowboard-Content Post is brought to you on behalf of Nilz]

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Dienstag, Februar 06, 2007

Daily Snow: Jenner

Es gibt Zeiten, in denen die Suche nach einem Powderrun fast schon verschwendete Liebesmühe darstellt. Und es gibt Zeiten, da ist solch eine Suche komplett und vollkommen bescheuert. Wie eben zum Beispiel letztes Wochenende.

Schon die Fahrt bei offenem Auto über satt grüne Bergwiesen stimmte uns eher auf Strandurlaub als auf eine echte Tiefschneetour.
Aber halt, hier am Fusse des Jenner kurz vor dem Königssee lag doch tatsächlich Schnee. Also zumindest ein bisschen. So fleckig halt und zugegebenermaßen mehr im Schatten. Aber es liess doch zumindest darauf hoffen, dass wir ein paar hundert Höhenmeter weiter oben nicht ausschliesslich auf irgendwelchen Steinen rumkratzen würden. Die Hoffnung stirbt zuletzt und so hüpften wir, gestärkt durch diesen leicht halluzinierenden Enthusiasmus, in die Gondel. Wobei die Bezeichnung »Gondel« für eine ein Quadratmeter grosse Blechkiste, in die gerade mal zwei sehr schmale Personen hinein gefaltet werden können, doch etwas weit gegriffen zu sein scheint. Aber egal, dafür muss man nicht anstehen.

Auf 1.800m Höhe überrascht uns dann doch tatsächlich der leeseitige Osthang gleich unterhalb des Sesselliftes mit einem kleinen aber feinen Tiefschneefeld. Ohne Witz! Während Kyrill das kostbare Weiss auf anderen Bergspitzen weggepustet hatte, so wurde hier die ein oder andere widerspenstige Flocke vom Wind zusammen getrieben. Extra für uns. Und das Ganze war auch noch ohne jeglichen Fussmarsch zu erreichen: Gleich hinter dem Sicherheitsnetz kann man sich in den etwas steileren Hang schlagen und geniessen. Und wenn bald noch ein bisschen Pulver drauf zuckert, dann muss man auch nicht, so wie wir, Slalom um die größeren der Latschenkiefern fahren.

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Overaging

Yesterday at the Rail-Competition:
»Some of these tricks are so oldschool that even the judges are too young to evaluate them.«

Daily Weisheit: Abfahrtshocker

Es braucht nur 10 Meter Schussfahrt
um zu erkennen ob jemand ein Depp ist oder nicht.

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Montag, Februar 05, 2007

Daily Snow: Das Rail

If there is not enough snow, you can always take your snowboard and ride some nice rails. And as every year during the ISPO, there will be the annual contest Das Rail by Quicksilver. Only that this year the contest will be held infront of the Haus der Kunst. Entrance is free and it might be quite interesting to watch as there are several good riders invited to the event.

Jibbing starts tonight at 7PM!

[edit]

Unfortunately it started to rain at 9PM, so we headed to check out the party at the Vast Awards instead of watching the finals. The event got far more attention than last year when it was held at the ISPO area. The setting was great but sadly the rails were too short to enable spectacular combos. Anyway, it was worth spending some time in the rain.

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Sonntag, Februar 04, 2007

Daily Video: Dryzone

No snow is one thing, but apparently no water can be fun:

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Donnerstag, Februar 01, 2007

The Snow must go one

Nachdem ich morgen wieder für ein belgisches Snowboardmagazin im Schnee unterwegs sein werde, blieb mir natürlich nicht eine Minute Zeit um meinen üblichen Senf hier loszuwerden. Dabei hätte ich doch so viel zu erzählen gehabt. Nur hatte ich wirklich keine Zeit. Ich hatte nicht einmal Zeit mir heute etwas zu essen zu kaufen und musste solange auf einer alten Schokolade rumlutschen bis ich im Zuckerschock schon glaubte es würde wieder schneien. Die damit einhergehenden Mangelerscheinungen werde ich mir morgen durch gehörige Spesen austreiben und zwar hier. Auf die 15cm Schnee bin ich also jetzt schon gespannt. Und weil's grad so schön passt hier noch der Meez von mir (via aber eigentlich via).

Die Tatsache dass ich für meinen Hairstyle die »Mähne« wählen musste, erinnert mich wieder einmal daran dass ich jetzt wirklich bald mal zum Frisör muss.

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