Köln - Eine Versöhnung
Ich gebe zu, ich hatte mit Köln immer ein gespaltenes Verhältnis. Meine Grossmutter kam ja aus Köln Porz und hatte eine Vorliebe dafür mich ständig über echt köllsche Begriffe auszufragen. Das nervt einen Teenager natürlich, zumal uns damals in der Schule auch noch das Bayerische komplett aberzogen wurde. Später war dann für mich Köln, die einzige Stadt Deutschlands in der ich nie dorthin fand wo ich hin wollte, was vermutlich an diesen Ringstrassen liegt, bei denen eine Orientierung ohne Kompass ein Ding der Unmöglichkeit darstellt.
Dieses Vorurteil zeigte sich auch wieder als wir mit unserem Lesereiseflaggschiff aus München dort eintrudelten. Schliesslich lotste mich der vermeintlich ortskundige Nilz in die verkehrte Richtung der ein oder anderen Einbahnstrasse und ich musste über ungelogene 8 Kreuzungen fahren, bis ich überhaupt einen unerlaubten U-Turn machen konnte um ans Ziel zu kommen. Halb so wild, möchte man meinen, aber nachdem mich der Navigator des Wahnsinns von Frankfurt nach Köln bereits durch die Innenstadt von Wiesbaden geleitet hatte, war ich Ungernautofahrer eh schon an der Grenze der Gelassenheit.
Ich wollte gerade also wieder mal über Köln los maulen, da führte mich Nilz in seine alte echt lauschiges Heimatidyll. Ich lernte nur ausnahmslos nette Leute kennen. Das Westpol war eine schöne Location und das Publikum auf der Lesung ganz grossartig. Amelie mal live und in Farbe gesehen und die Besucherin liess sogar alles stehen und liegen, nur um mit uns in einem Liegestuhl zuchillen frieren und auch sonst werde ich heute ein paar wirklich ganz wundervolle Momente aus dieser Stadt mitnehmen. Also Danke Köln!
[Ach ja, und vorgestern Abend in München zu Lesen hat sich für mich schon allein dafür gelohnt, dass ich die grandiose Cohu endlich mal kennen lernen durfte. Ich würde jetzt auch mehr von München schreiben, aber ich muss in die Dusche und dann wieder auf die Strasse...]
Dieses Vorurteil zeigte sich auch wieder als wir mit unserem Lesereiseflaggschiff aus München dort eintrudelten. Schliesslich lotste mich der vermeintlich ortskundige Nilz in die verkehrte Richtung der ein oder anderen Einbahnstrasse und ich musste über ungelogene 8 Kreuzungen fahren, bis ich überhaupt einen unerlaubten U-Turn machen konnte um ans Ziel zu kommen. Halb so wild, möchte man meinen, aber nachdem mich der Navigator des Wahnsinns von Frankfurt nach Köln bereits durch die Innenstadt von Wiesbaden geleitet hatte, war ich Ungernautofahrer eh schon an der Grenze der Gelassenheit.
Ich wollte gerade also wieder mal über Köln los maulen, da führte mich Nilz in seine alte echt lauschiges Heimatidyll. Ich lernte nur ausnahmslos nette Leute kennen. Das Westpol war eine schöne Location und das Publikum auf der Lesung ganz grossartig. Amelie mal live und in Farbe gesehen und die Besucherin liess sogar alles stehen und liegen, nur um mit uns in einem Liegestuhl zu
[Ach ja, und vorgestern Abend in München zu Lesen hat sich für mich schon allein dafür gelohnt, dass ich die grandiose Cohu endlich mal kennen lernen durfte. Ich würde jetzt auch mehr von München schreiben, aber ich muss in die Dusche und dann wieder auf die Strasse...]


9 Comments:
Manueller Trackback:
"Review einer Lesung - httNein, nicht irgendeiner Lesung, sondern der Lesung! MC Winkel, Nilzenburger, Rose, Roman Libbertz und Dr. Sno* luden ein, zur “literarischen Zukunft Deutschlands”.
Heute, der Tag danach: [...]"
Na dann sind ja heute die Haare wenigstens frisch gewaschen. Manchmal muß man Priotitäten im Leben setzen, die gestrige galt Dir. Das war ohnehin längst überfällig.
Die eineweiterschöneZeitfürEuch Besucherin
Wow, danke. Es hat mich sehr sehr sehr gefreut. Du bist’n cooler Typ.
Viel Spaß Euch noch. Amelie
Hat echt Spaß gemacht euren Geschichten zu lauschen! :)
Auf bald!
Köln ist eine Stadt, die mich von Anfang an begeistert hat. Ich erlebe diese Stadt wesentlich offener als München.
Da kann ich es auch ganz gut verschmerzen, daß das Bier dort in Reagenzgläsern ausgeschenkt wird...
Cohus Blog kannte ich bisher nicht. Muss Dir recht geben, grandios.
Köln und Altbier, das wäre perfekt. Aber auch sonst hat sich der Abend gelohnt - gerne wieder!
Viel Spaß noch auf der Tour! :)
köln-porz, alter jetzt geb ich dir einen aus!
das ist schließlich nur was für die ganz harten ...
und ringfahren ist wirklich das einfachste von der welt, irgendwann kommt man einfach da an wo man losgefahren ist. im kölner designstudium prägte sich bei uns deshalb der begriff "kölner-raum-zeit-schleife". so ähnlich wie eure tour ;-)
@Besucherin: Das war wirklich mehr als oberfällig!
@Amelie: Wow, danke! Freut mich dass ihr da wart. Das war eine echte echte Bereicherung.
@kaiser: Danke für das Lob! Das freut micht wirkich riesig.
@Stadtneurotiker: Das einzig schlimme an dem Kölsch sind hübsche Frauen die sich so ein Glas auf ex geben. Ein wahrhaft grauenhafter Anblick.
@Chnübli: definitiv
@Henning: Schön euch beide mal kennengelernt zu haben.
@Monaco: Die Raum-Zeit-Schleife ging meiner Meinung nach von dem Benz aus. Mir wurde ja erzählt man könne sich in Köln immer am Dom orientieren aber den habe ich nicht ein einziges mal gesehen als wir dort waren.
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