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Sonntag, Dezember 31, 2006

Schnee von Gestern

Ha!! Wieder so ein Blogger, der die Zeit zwischen den Jahren (ein Begriff den ich bis heute nicht verstanden habe) nutzt um uns mit einem JAHRESRÜCKBLICK zu beglücken. Als ob wir das nicht eh schon alles längst bei ihm gelesen haben und selbst wenn uns der Käse interessieren würde, könnten wir uns prima selbst durch die letzten Monate, ja gar Jahre seines Daseins durchclicken.

Nein, nein. Nix da also! Hab ich mir gedacht und statt dessen mal einen Jahresausblick für 2007 für euch hier rein gestellt. Ihr wisst doch, schliesslich kann ich ja auch das Wetter vorhersagen:

Und so werde ich mich 2007 bestimmt ziemlich sicher unter das Lasermesser legen.

Aufgrund meiner, allein durch die Bloglesung im Januar erlangten, weltweiten Bekanntheit meiner Person, wird mir angeboten 2008 die Moderation der Sendung
»Wer wird Millionär« zu übernehmen (vermutlich auch, weil ich bei der Moderation kaum auf diese lästigen Antwortkärtchen angewiesen wäre). Leider muss ich ablehnen, weil das Probecasting genau auf mein einziges freies Wochenende im nächsten Jahr fällt.

Als Zeichen des wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland stelle ich mir im März eine eigene Rechtsabteilung ein, die mich bereits nach ihrer Probezeit verklagt. Angeblich stünden Juristen mittags zwei Leberkässemmeln zu? Na mal sehen was das Bundesverfassungsgericht dazu sagt.

Meine Bewerbungsunterlagen für eine Professur an der Monash University in Melbourne wird im Juni mit der Begründung »überqualifiziert und zu gutaussehend« zurück geschickt.

Im September fliege ich nach Spanien, Italien, Portugal und Fidji. Irgendwann muss man ja die ganzen Bonusmeilen los werden.

Ach ja, und der grosse Schnee, der kommt. Und zwar mitte Februar. Und weil ihr's seid, schneits schon mal in den ersten Januarwochen.

Grund genug also für einen Rutsch für euch. Einen guten natürlich.

Mittwoch, Dezember 27, 2006

Daily Snow: Mein Lieber Schwanstein!

Was tut man nicht alles für die Lieben aus der Ferne. Man kocht für sie, man bezieht die Betten für sie und man guckt sich sogar ausnahmsweise mit ihnen das olle Schloss Neuschwanstein an.

Nun mag man ja vermuten, dass am zweiten Weihnachtsfeiertag nicht allzu viele Menschen auf die Idee kommen, sich das Sleeping Beauty Castle in der Beta Version in Hohenschwangau reinzuziehen. Aber da liegt man falsch, denn genau das ist es auch was die meisten der asiatischen Touristen hier auch vermutet hatten. Ob die nun aber im Gedränge der Tokioter U-Bahn stehen oder hier im Pulk auf das Pferdekutscherl warten, kann ihnen also Schnurz sein.



Wir allerdings nehmen den verschneiten Wanderweg, welcher nur deshalb so erstaunlich einsam und verschneit ist, da er aus blankem Eis eine prima Gelegenheit bietet mal gepflegt auf die Fresse zu fallen. Gesagt getan, doch als ich mich wieder aufrappel blicke ich hinüber auf den Schnee bedeckten Hang. Ein paar Snowboarder stauben durchs glitzernde Weiss hinunter. Direkt neben dem Schloss liegen ein paar tief verschneite Pisten der Tegelbergbahn. Mit spektakulärem Ausblick. Nur knapp zehn Minuten vom mir entfernt.

Und ich Depp hab mein Brett zu Hause liegen gelassen!

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Freitag, Dezember 22, 2006

Jolly Holidays

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With this longest panel for one of my Christmas Cards ever, one of the busiest weeks this year comes to an end (and I still can't believe I made it through). I hope you enjoy your holidays and my card for you just as much as I enjoyed drawing them and the next few days (in which I will do NOTHING with maybe some snowboarding added to it).

Die kleine Weihnachtskurzgeschichte ist noch dazu eine Homage an Marcel Gotliebs Witzbold, einen wahren Helden in meiner Jugend. Toll, oder? Und extra nur für euch (und weil halt Weihnachten ist) habe ich diesmal weder Kosten noch Mühen gescheut und das Ding auch noch koloriert.

Donnerstag, Dezember 21, 2006

Ich lese, also bin ich

Ihr kennt mich, ich bin ja bekanntermaßen kein Freund davon, dass Blogger irgendwelche freiwillige Masochisten mit dem Vorlesen von Texten aus ihren Blogs malträtieren. Liegt für mich daran, dass das meiste so starke persönliche Bezüge enthält, dass jemand dem Blogs eigentlich komplett schnurz sind, überhaupt nix damit anfangen kann. Nein, dass heisst, verwundert gucken und sich fragen was der Quatsch eigentlich soll, das kann man in jedem Fall machen. Und das gleich am 20. Januar 2007. Im wunderbaren Priveé in der Maximilianstrasse 1 in München:



Mit dabei für euch ist Münchens gefühlvollster Großstadtheld Roman, die unvergleichliche Rose, MCWinkel himself und der viel zitierte Newcomer unter den Starpoeten Nilzenburger, neben denen ich schon aus Gründen der Höflichkeit vollkommen verblassen werde. (Schliesslich habe ich auch keine Scheu mich, wie an der Halloween Lesung, auch mal mit Knoblauchzehen bewerfen zu lassen)

Aus Sicherheitsgründen darf ich hier vielleicht noch anmerken, dass ich nie etwas mit Literatur zu tun hatte und auch auf Anfragen grundsätzlich nur aussagen werde, dass ich das Wort »Literatur« hier zum ersten mal gehört habe. Weiterhin habe ich natürlich vollstes Verständnis für Menschen die nur kurz vor dem Einschlafen im Bett etwas vorgelesen bekommen wollen und sonst gefälligst nicht. Ich würde mich trotzdem oder genau deswegen freuen, wenn ihr bei meinem äußerst unprofessionellem und durchaus streckenweise peinlichem Auftritt dabei wärt. Angeblich gibt's Freibier.

Dienstag, Dezember 19, 2006

Daily Wasndas [04]


[Hint: Christmas related content! Find the answer in the comments]]

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Montag, Dezember 18, 2006

Signed, Sealed, Delivered

Also das nenne ich mal einen zuverlässigen Liefertermin! Naja, USPS hatte diesmal ja auch nichts damit zu tun:

Pünktlich um 9.00 Uhr heute schneitz hier mitten in München. Und zwar nicht so ein Schneeregenriesln. Nein, echte dicke, traditionell korrekte, oberbayerische Flocken kommen runter! So schön, dass man die Dinger vom Fleck weg zertifizieren und in ein Handbuch für weihnachtliches Qualitätsmanagement als Example of Best Practice drucken könnte.

Die Freude ist gross. Und das obwohl das ganze von mir ja schon lange bestellt war. Am Telefon allerdings hatte man mir gegenüber vor zwei Wochen noch die Lieferschwierigkeiten zugegeben und mich auf den 18. Dezember vertröstet. Ich muss zugeben, ich war selbst relativ skeptisch.

Wer sich jetzt denkt: »dieser Sno*, der ist doch wohl total kurzhellsichtig!«, der irrt. Denn tatsächlich habe ich natürlich überhaupt keine besonderen Superkräfte. Es ist schlichtweg nur so, dass der Simon, also der Typ der unter mir wohnt, in der Firma da ne hohe Nummer ist. Und was soll ich sagen, dass macht sich eben ab und an bezahlt wenn man Snowboarden gehen möchte und wirklich dringend Schnee braucht...

Donnerstag, Dezember 14, 2006

Daily Link: Pimp my Ride!

Daily Video: O. Ungesehen

Ich hab's zwar selbst noch gar nicht gesehen (ihr wisst, Hektik, viel zu tun, keine Zeit und so), aber wenn Steve O. (ja ja, PR-technisch nach Jackass ein etwas unglücklicher Künstlername) wieder mal sein Urlaub zu langweilig wird und er daraufhin halt einfach ein Musikvideo macht, dann bekommt ihr das hier auch vorgeführt (also sofern ihr keine Hektik und nicht viel zu tun habt oder so):


Steve O. direkt

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Mittwoch, Dezember 13, 2006

Daily Weisheit: Bingo Mr. Breschnew


»Economy has to be economical«

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Dienstag, Dezember 12, 2006

Daily Travel: Sovietyland

Was ist in Litauen wohl so spektakulär und so unglaublich sehenswert, dass Touristen mehrere Stunden mit dem Bus über unbefestigte Sandpisten durch endlose Wälder holpern? Es ist Sovietyland! Besser bekannt als Grutas Park:



Toll oder? Ein spleeniger Schwammerlzüchter hat hier nach Litauens Unabhängigkeit kurzerhand für lau mal alles was an sowjetischen Klimbim so rum stand zusammengekauft und bei sich daheim im Vorgarten aufgestellt. Tja und nachdem es hier ausser Bäumen und Flüssen nicht all zu viel zu sehen gibt, stehen sie eben hier. Die Amerikaner, Japaner und ich. Und knipsen einen Stalin nach dem anderen.

Und wer Lenin schon mal so richtig in die Fresse treten wollte, der hat auf diesem Teppich HIER endlich einmal die Möglichkeit dazu.

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Montag, Dezember 11, 2006

Daily Travel: Views on Vilnius


The old city below Gediminas Tower


The new city on the right banks of river Neris

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Daily Travel: Liquid Liquidation

Kürzlich mal geflogen? Nein? Na dann gibt’s hier was Neues für alle die ihr schweizer Taschenmesser sonst brav ganz tief im eingecheckten Schalenkoffer vergraben und für die, deren niegelnagelneue Nagelschere auf irgendeinem Flughafen schmerzlich im Müll gelandet ist. Seit November ist es nämlich nicht mehr erlaubt, mehr als 100ml Flüssigkeit mit an Bord zu nehmen. Ganz klar, ha ha, könnte ja jemand damit an Bord eine Wasserbomben basteln.

Das Lachen aber vergeht einem spätestens dann, wenn man den Rest der Litauer Litas in Liter von Wodka umgesetzt und zudem noch für hundert Euros ein paar zahlreiche Kosmetikprodukte (es ist ja bald Weihnachten) aus dem Duty Free geschleppt hat.

Grundsätzlich wäre das ja noch ok, denn schliesslich sind diese ganzen Flüssigkeiten bereits auf ihre Terroruntauglichkeit geprüft (obwohl ich das dem Baileys nicht wirklich abnehme) und so bekommt an Bord auch jeder mehr als einen, in eine Plastiktüte eingeschweissten, Fingerhut voll Orangensaft zu trinken.

Muss man allerdings mit dem ganzen Zeugs irgendwo umsteigen, dann hat man auf einmal ein Problem. Da steht man dann also vor der Kontrolle und bekommt von den Sicherheitsleuten der Flüssigkeitsvoruntersuchung (zu Erkennen am Schülerlotzenoutfit) zu hören, dass man »das alles« hier lassen muss.

Ich hatte also zwei Möglichkeiten: Entweder ich renne raus zu den Schaltern und versuche meine Terrorverdächtigen Utensilien nachträglich einzuchecken oder ich schmier mir die gesamten Weihnachtsgeschenkcremes ins Gesicht und trink den Liter Wodka auf ex. Da letzteres wohl zu einer geringeren Beförderungswahrscheinlichkeit nach München geführt hätte, checkte ich also meine Plastiktüten ein.

Für solche Fälle hat Lufthansa extra ganz tolle graue Faltkartonkoffer, die dann mit den wertvollen Flüssigkeiten gefüllt und aufs Gepäckband geworfen werden. »Ich notiere mal hier ihren Namen, schliesslich haben wir bei diesem Flug bereits 25 solche Kartons dabei.« Oh ha, zumindest bin ich jetzt also hier nicht der einzige, der nun im Cafe vor dem Gate sitzt und dabei Wetten darauf abschliesst, welches Teil es heil bis nach Hause schaffen wird.

Ich grüble und tippe auf das After-Shave. Das sah ziemlich fit aus und schien mir auch solide verpackt zu sein. Der Wodka dagegen wird's wohl nicht schaffen. Um den wäre es auch nicht wirklich schade. Eher um die Koffer, die darunter dann in Sprituosen aller Art getunkt würden.

Die Bedienung kommt und stellt mir eine grosse Tasse Kaffee hin, die ich sofort wieder zurück gehen lasse. Aus Sicherheitsgründen. Das waren schliesslich mindestens 150 Milliliter!

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Sonntag, Dezember 10, 2006

It almost never rains in Lithuania

According to our guide Lietuva, the name of the country, is derived from the word »Lietava«, which means »rain« or »the land of rain«.

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Donnerstag, Dezember 07, 2006

Daily Travel: Lahmes aus Litauen

Wenn man ohne einen blassen Schimmer von dem was einen erwarten könnte, von heute auf morgen komplett unvorbereitet in eine fremde Stadt fliegt, die nur umständlich zu erreichen und touristisch kaum erschlossen ist, dann hat man ein echtes Problem wenn einfach alles perfekt wie am Schnürchen klappt. Kein Abenteuer, keine Kuriositäten. Nix. Nada. Es gibt also leider nichts zu erzählen. Na gut, der geleckte Berater im Stromlinienanzug neben mir auf dem Flug nach Frankfurt. Der hat wirklich saumäßig nach Knoblauch oder sowas ähnlichem gemüffelt. Aber trotzdem unspektakulär, schliesslich kennt sowas jeder der schon mal den MVV benutzt hat.

Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen! Also machte ich mich auf den Weg die entlegensten Winkel von Vilnius zu erforschen. Irgendwo sollte doch ein Hauch von Gefahr aufzuspüren sein. Immerhin hat man sich hier erst vor 15 Jahren wilde Schiessereien mit sowjetischen Soldaten zum Zwecke der Unabhängigkeit geliefert.

Nach sechs Stunden blinden Herumirrens in Litauens Hauptstadt, bei dem ich keine dunkle Gasse und keinen unheimlichen Hinterhof ausgelassen habe, musste ich feststellen, dass die Leute ausnahmslos nett und die Stadt zwar unspektakulär, aber doch wirklich hübsch ist.

Diesen Post hätte ich mir also sparen können, denkt ihr jetzt vielleicht. Aber da irrt ihr, denn vorhin in einem traditionellen Restaurant bin ich letztlich doch noch fündig geworden:

Ich hab dann mal einen Zeppelin bestellt. Und weil ich so grossen Hunger hatte, habe ich gleich zwei davon gegessen.

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Mittwoch, Dezember 06, 2006

4AM tomorrow

I guess I must have booked the earliest flight leaving Munich at 6:05 in the morning. What a start for my next odyssey to another European destination which is harder to reach from Munich than Kuala Lumpur...

Dienstag, Dezember 05, 2006

Daily Video: Kopffüssler

Abgesehen davon dass sie lecker schmecken hielt ich Kraken ja persönlich schon immer für die coolsten Säue jenseits des Meeresspiegels. Schon allein deswegen:


Aber nachdem ich jetzt das hier gesehen habe:


will ich im nächsten Leben definitiv als Oktopus wiedergeboren werden.

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Daily Apple

Although my self-confessed Apple Antipathy, I finally bought one of those little gadgets, that are soooo great, with soooo good quality and which look soooo cool. A must have so to say. And after spending a tiring amount of time on comparing equal products, I fell for it. Millions of flies can't be wrong. So I bought an iPod.

After that, I discovered that I would at least need iTunes and (i)Quicktime Pro ($$) to start using the thing. And I am not even starting about all the other pointless iPodian plunder that is being constantly waved infront of my face to personalise that thing. No, I didn't want it to be pimped, I just wanted it to play some videos. And no, I also didn't want to buy music from any iStore either. It seems that in my case, there is really some truth in the saying:

An Apple a day keeps the Doctor away!

Montag, Dezember 04, 2006

Spinnen wie am Amazonas


Das liegt doch garantiert wieder an der Klimaerwärmung.