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Donnerstag, August 31, 2006

Comic Clash No.013, 014 and 015!!

Even if you thought the worlds best and first Comic on Superholps and Gebackene Socken was about to cease, here we come to prove you all wrong!

What happened so far:
Gebackene Sockens fiancé Maurice was transformed into a Baguette by evil alien forces. As Gebackene Socken grows hungry he comes across Maurice (now a tasty Baguette) somewhere in the city. Meanwhile the Racist Fantastic Three are called for help (or equivalent) only to discover that Superholp is about to snap this emergency before them: TRIPLE-FEATURE!!!
comic012
comic013
comic014
If you now wonder why the hell Gebackene Socken turned into some weird French Guy, it is just because Nilz forgot the actual story line somewhere between Berlin and Leipzig and of course must be heavily obsessed with things from France.

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Mittwoch, August 30, 2006

Aufregende Inhalte

Ich bin entsetzt, schockiert und natürlich von der Blogosphäre unglaublich enttäuscht. Da schreibt doch tatsächlich jemand, und ich betone das hier jetzt mal: öffentlich, also quasi vor der ganzen Nation, ach was sag ich, vor der ganzen Weltöffentlichkeit, dass einer von uns (von den Guten natürlich) ein Rassist ist! Wahnsinn! Sagt der so einfach. Und dies nur weil WIR einen Planeten nicht als Zwergplaneten diffamieren möchten. Krass oder? Was denkt denn der wer er ist?

Aber nicht mit uns! Das treten wir so breit dass man es in Wladiwostok auch noch googlen kann. Da kennen wir nix. Tja ja und dazu hab ich natürlich noch meine gesamte freie Zeit (solang DSL halt am Tag läuft) darauf verwendet alles über den Herrn Denunziator ans Tageslicht zu zerren. Der wird sich noch schön wundern.

Nachdem ich mich heute früh immer noch nicht abregen konnte hab ich dann noch was total verrücktes gemacht und diese ganze Schweinerei einem Arbeitskollegen erzählt. Mündlich. Ja, OHNE Skype! Aber stellt euch vor, der Typ hat doch tatsächlich daraufhin nur mit den Achseln gezuckt und ein gelangweiltes »ja und?« von sich gegeben...

Dienstag, August 29, 2006

Smashing Pumpkins

Just received the news that a 15 kilo flowerpot unsnapped from my balcony and bombed into some pots with pumpkins on the terrace below. Fortunately there were no human casualties but officials say that this airstrike marks a black day in the history of hitting off the pumpkin season.

Sonntag, August 27, 2006

Daily Video: Leierschwanz unplugged

Also falls ihr mal in Australien unterwegs seid und mittem im Wald eine Polizeisirene hören solltet. Keine Panik, es kann auch sein, dass euch hier ein Leierschwanz ganz ordentlich verarscht (Sound AN!):


Und wer jetzt denkt Sir David Attenborough würde hier die Geräusche faken, der kann sich ja bei Wikipedia (HIER ist der ausführlichere englischer Eintrag) vergewissern was der Aussie-Sperling so auf dem Kasten hat.

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Freitag, August 25, 2006

Daily Shopping: Animal Mashup

I also liked the catfish...

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Relativitätstheorie II

Frag mich grad wie man drauf sein muss, wenn man mal locker für ein Badezimmer 140.000,-- (in Worten: Einhundatvieharzichdausent!) Euro hinblättert aber die Komplettsanierung eines einsturzgefährdeten Dachstuhls für schlappe 12.000,-- (in Worten: Fast nix!) Euro »viel viel viel zu teuer« findet.

Donnerstag, August 24, 2006

Daily Link: Flickr's Top 1000

Here are the most favourite flickr fotos. And no, that's not me!

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Mittwoch, August 23, 2006

Live von der Games Convention

Jetzt sitze ich hier also in der EA Lounge auf der Leipziger Messe und freue mich schon ein bisschen. Man steht ja nicht alle Tage um vier Uhr früh auf um Computerspiele zu zocken, geschweige denn dass man dazu auch noch über vier Stunden mit dem ICE quer durch Deutschland düst tuckert.

Das Testen von Xbox360 Games, die sich noch mehr oder weniger in der Testphase befinden, die wieder mal nicht vorhandene Playstation 3 (gibt es die überhaupt?) und die ewig gleich knapp bekleideten Messehostessen liessen mich schon etwas zweifeln ob mein Ausflug nach Leipzig sich überhaupt gelohnt hatte (ok, die Hostessen vielleicht doch nicht).

Selbst die Moderation der Playstation Buzz Show von »Und jetzt fliegen wir... äh na wie heisst's nach äh, nö doch nich, oh ... jetzt sind wir schon fertig.« Nilzenburger konnte es auch nicht mehr heraus reissen. Es mag jetzt weibisch klingen aber meine Füsse taten weh und ich hatte wirklich genug für heute.

In der EA Lounge wollte ich also nur noch etwas trinken und mich endlich zurück lehnen. »So früh aufgestanden und nix neues gesehen!« seufzte ich. Und darauf hörte ich Matthias sagen: »Ja, also wenn du mal das Wii ausprobieren willst... das haben wir hier!« (»Wie das Wii?« hör ich jetzt alle Nicht-Gamer fragen)

Und so kam ich noch in den Genuss einmal eigenhändig Nintendos neue Konsole mit ihrer neuartigen Steuerung zu testen. Zwar nur mit dem American Football Titel Madden, aber immerhin. Ich fuchtelte mit den beiden Steuerteilen wie wild herum und fand die Grafik nur ein klein bisschen schlechter als bei der Xbox360. Toll, der Tag ist gerettet!

Wann das Wii auf dem Markt sein wird? Vermutlich November und angeblich wird es zwischen 190 und 240 Euro kosten. Und wer weiss? Vielleicht besorg ich mir das Teil dann, denn das mit dem Rumfuchteln, das hab ich schon ganz prima hinbekommen.

Dienstag, August 22, 2006

Confessions of a dangerous Blind

Again I got blacklisted for another merry-go-round. This time I am supposed to confess sins from the past. While up2date sins might just be much more interesting, here is one (won't bore you with all of them!) random pick:

During the hot summer in 1990, when I had the dubious pleasure to spent some sunny days at a nice, cosy beach in an army boot camp, we got notoriously drilled on preventions to chemical assaults. Not because Germany had just delivered chemicals to Iraq and the first Gulf War was about to start (with a potential German involvement), but because our drill sergeant simply was a sadistic bastard who enjoyed watching us sweating all covered in plastic coats and gas masks at a felt temperature of more than 80°C.

Of course I had not yet recieved my matching glasses for the mask, so every time I had to put on the mask, I had to remove my glasses and run half blind in my sweaty fetish outfit through the glimmering forest heat. We stumbled over branches. Tried to catch our breath whenever the drill sergeant wasn't looking. Pretty pointless of course considering the fact that my vision was very limited. So we were punished with another chemical alarm. Again and again.

I was fed up. I had enough of this cruelty. Crouching in my cover, with the sweat running down my face behind the steamed mask I decided to take actions:

At the alarm signal, I jumped out of the trench and stormed forward. I ran as fast as I could, trying not to stumble over the fluttering plastic cape. I lifted my head up and with a terrifying bang, I crashed head-on into a lone tree. As leaves and small branches trickled from the shaking tree, the drill sergeant, slightly shocked, examined my injuries:

Several cuts, heavy bruises, but no broken bones. And no more wearing the gas mask instead of my glasses for me...

[appendix]
People whose confessions are probably of more interest than mine: The vicious Burnster, the wicked Besucherin and the malicious Fräulein Wunder

Montag, August 21, 2006

Kitesuffering

Letzte Woche bin ich ja von meiner schmerzhaften Einführung in die Welt des Kitesurfens zurückgekehrt. Zugegeben, ein paar meiner gerade abklingenden Blessuren gehen auch auf das Konto der Freeline Skates, aber unter der Härte von Wasser kann ich mir nach diesem Wochenende wirklich etwas vorstellen.

Zwar bekamen wir in den ersten zwei Tagen das Board zum Kiteboarding gar nicht erst zu Gesicht, aber das sollte nichts bedeuten. Schon während wir mit dem Dingi das erste Mal in die Mitte des Sees fuhren, wurde jedem sofort klar, dass man hier nicht zimperlich sein darf. Das Boot schoss über die Wellen und schüttelte uns Landrattenpack gut durch und ab und zu auch mal gegen den ein oder anderen harten Gegenstand an Bord.

Gunnar, vom Typ her eher lichtscheuer Finanzbeamter als Wellenbezwinger, wurde in den Kite eingehakt und Backbord über die Planken geschubst. Die Anweisungen des Ausbilders hörte er schon gar nicht mehr, schliesslich hatte er genug damit zu tun bei dem Seegang den Kopf über Wasser zu halten, wo er doch krampfhaft die Bar zur Steuerung des Schirms mit beiden Händen in die Höhe halten musste. Gerade hatten wir uns an den seltsamen Anblick von zwei Händen die irgendwo aus den Wellen ragen gewöhnt, da schoss auch schon der Kite in die Höhe und Gunnar zischte wie eine schwarze Silvesterrakete aus dem Wasser um kurz neben uns mit grossem Unterhaltungswert einzuschlagen. »Wer will als nächster?« Gunnar nämlich reichte sein Versuch schon. Offenbar hatte er sich zuvor schon bei der letzten Dingi Höllenfahrt einen Wirbel ausgerenkt.

Klar dass ich bei so ner Frage sofort wieder zurück will hier schreie und kurz darauf selbst an einem Schirm mit 12 Tonnen Zugkraft im Wasser hing. Mit etwas mehr Glück als Gunnar schaffte ich es den Kite in der Luft und mich im Wasser zu halten. Um das Manövrieren, das sogenannte Bodydragging, zu überprüfen, warf man mir das ersehnte Brett ins Wasser. Nur leider 20 Meter entfernt von mir. Und diese 20 Meter leider gegen den Wind. Ich liess mich also weit nach rechts durchs Wasser zerren und schluckte dabei gut den ein oder anderen Liter Aqua di Garda um dann beim nach links wechseln das Board schnappen zu können. Aber mit sieben Dioptrien war da kaum ein Stich zu machen. Eine halbe Stunde und einen zugegeben, von aussen betrachtet, unverständlich wirren Zickzack Kurs später hielt ich das Brett widererwartend doch noch in der Hand.

Während ich einhändig den Kite im Wind hielt, schlüpfte ich in die Schlaufen auf dem Brett. Keine Ahnung was der Ausbilder mir da zubrüllte. Ich streckte das vordere Bein und versuchte den Schirm in den Wind zu lenken. Langsam zog es mich aus dem Wasser. Ich konnte es kaum glauben: Nach zwei Tagen stand ich doch tatsächlich auf dem Brett. In den Wellen. Und ich fuhr. Vor mir die Berge. Ich fuhr...

Ganze zwei Meter. Dann riss es mich genau in die entgegengesetzte Richtung. Irgendwo neben mir zischte das Brett an mir vorbei und freute sich vermutlich insgeheim schneller als ich wieder auf das Wasser zu treffen. Während ich so dahin segelte drehte sich der Schirm um die eigene Achse und schoss plötzlich mit einem kräftigen Ruck nach unten. Der Aufschlag kam dann irgendwie schon etwas unerwartet. Und nachdem ich noch ein paar Meter unter Wasser geschliffen wurde, war ich verständlicherweise restlos beeindruckt.

»Ha, jetzt hab ich's raus!« rief ich, während ich mich aus den verhedderten Leinen um mich zu befreien versuchte. Quasi so als Lebenszeichen nach meinem Todesflug. Gleich nochmal bitte, schliesslich kann's ja nicht mehr schlimmer kommen!

Einen zweiten Versuch bekam ich aber leider nicht. Wir mussten sofort zusammenpacken um einen Fortgeschrittenen Kiter zu bergen. Der hatte sich bei ähnlichem Abflug mit dem Brett das eine Knie aufgeschnitten und das andere komplett verdreht.

Ich seh schon, das ist wieder genau der richtige Sport für mich!

kitesurf-license

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Freitag, August 18, 2006

Daily Video: The Shopped Truth


Don't get me wrong. I am not aiming to play down the impact of war in Lebanon. I just want to raise awareness on the reliability of media sources.

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Donnerstag, August 17, 2006

Wechselkelle des Wahnsinns

Spielt man Inline-Hockey, so sind Rollen und Schläger meist ganz fix reif für die Reservebank. Ärgerlich aber so komm ich zumindest alle zwei, drei Monate mal wieder in ein Sportgeschäft. Zum gucken. Diesmal hab ich aber wirklich geguckt, denn ich hatte mir ja wegen dem hohen Schlägerverschleiss extra so nen Alustecken gekauft aufschwatzen lassen, bei dem man einfach die Kellen (das Teil unten!) auswechselt. Tja, und genau derselbe Arsch Verkäufer, der mir vor nem halben Jahr das Scheissding »Wunderwerk der Technik« angedreht hatte, bedauert nun mir sagen zu müssen, dass sie gar keine Wechselkellen mehr im Sortiment haben.

Klasse, das nenn ich dann doch mal eine gute Kaufberatung. Während ich im Geiste die Skateabteilung des Karstadt kurz und klein hacke, den Verkäufer auf seinen Skates rückwärts die Rolltreppe runter schubse und im Anschluss die ganze Bude mit Benzin übergiesse und anzünde, fülle ich den Feedbackbogen aus der sich, na wer hätte es gedacht, um die Kundenzufriedenheit am geführten Sortiment dreht. Gibt einmal 0% von mir, inklusive diverser Schimpfwörter und einer ziemlich schmutzigen Zeichnung.

Egal, geh ich eben woanders hin. Und zwar in den neuen Sport Schuster. War zwar bisher immer ein Sportgeschäft für Leute die Wanderstöcke mit Gipfelabzeichen besitzen, aber die haben ja umgebaut. Mit eigenem Türsteher und total schick: innen ganz ganz viel Platz. Eindeutiger Nachteil beim tollen Raumgefühl in der Leere ist die Tatsache dass man eben halt einfach fast nix zu verkaufen hat. Das Einzige was die hier als Hockey-Utensil führen ist ein Ball. Und was denken die sich? Dass man den mit den Füssen rum tritt??

Zum Glück ist good old Sport Scheck ja gleich gegenüber. Der ist zwar immer komplett überteuert (warum eigentlich?) aber wenn's da ne Wechselkelle gibt kauf ich die auch für nen Wucherpreis. Und zwar erst recht. In der total hippen Video beflimmerten Skate Abteilung führt doch tatsächlich ein einsamer Verkäufer ein Beratungsgespräch. Mal ausnahmweise nicht für Schläger mit Wechselkellen sondern für Fitness Speed Fatburn Inline Skates. Da gibt's offenbar ne Menge zu erzählen, denn geschlagene 15 Minuten steh ich daneben und hör mir den Quatsch geduldig mit an. Nachdem der Fettweg-Skate Verchecker ein Einsehen mit mir hat und mich mitten in halb esoterischen Erläuterungen kurz fragend ansieht deute ich per Handbewegung einen Schlagschuss an. »2. Stock hinten rechts«

Wunderbar. Vermutlich die Abteilung für Eishockey Zubehör. Macht ja auch Sinn, schliesslich hat das Zeugs auch nix mit dem »Ich roll um meine Speckröllchen runter zu kriegen«-Equipment zu tun. Doch schon zwei Treppen und eine Minute später war mir wieder klar weshalb diese Welt dem Untergang geweiht ist, denn ich stand mit einem Neuner Eisen mitten in der Golf Abteilung.

Mittwoch, August 16, 2006

Daily Surf: Brenzone, Lago di Garda

Of course there is no real surf as for surfing at the Lago di Garda, although waves can become quite big and nasty due to it's length and constant winds. But there is no need to get disappointed since surfing here means Windsurfing or Kitesurfing.

Except from some parts in the south, the shore is steep and rocky, which means that if you do not plan on smashing the nearest restaurant with your incoming kite, you'll need a transport to some safe place to the center of the lake to launch your kite.

Winds are steady and always directed sideshore. There are strong but choppy winds to the north which are called Vento starting at around 8AM and the very steady but less strong Ora (starting around 2PM) which is directed to the south.

If winds are alright (somewhere round 4 Beaufort), there is usually plenty of space to kite without getting tied up with others. If not, you can head closer to the crowds at the bluffs and make some new friends...

Lago di Garda

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Kitesurfing Gardasee

Schon mal an ein Brett gefesselt von einem 15m² grossen Schirm wahlweise fünf Meter durch die Luft geschleudert oder die gleiche Strecke unter Wasser gezerrt worden?

Wirkt befreiend!

Später mehr.

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Freitag, August 11, 2006

Daily Video: RoadRageMan

Ok, this time it is small motorbike, but it could just as well be me performing my usual stunts somewhere near the Lindwurmstrasse.

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Schnit(t)zer ins Herz

Donnerstag, August 10, 2006

Game Over

game over

Sie haben keine neuen Nachrichten

Irgendwie habe ich es kommen sehen. Mag sein, dass es die Meldung meiner Inbox war, die mir irgendwas von 287 neuen Nachrichten vorlog. Oder lag es am Unterordner-Hokuspokus, als der Folder »Dr.Sno*s privater Kram« urplötzlich verschwand und an anderer Stelle ebenso unvermittelt wieder auftauchte. Seltsames gab es ja bei meinem Emails zuhauf. Mal entschloss sich mein Mailprogramm sein eigenes Template durch lustige Buttons mit grüngesichtigen Smileys aufzulockern (ich find ja die Dinger sind die Pest), mal verweigerte der Client seine Dienste einfach komplett: »This folder is being processed«. Bei solch wichtiger Prozession will man natürlich nicht stören und sowieso hatte ich den Verdacht, dass ein grosser Teil des irrationalen Rumgezicke eh mit dem Plaxo Plugin zu tun hatte. Und naja vielleicht auch mit der mit 386MB 915MB doch sehr vollen Inbox (alles natürlich total wichtige Lösch-ich-besser-nicht Emails).

Na jedenfalls hat sich mein Laptop gestern Abend dann doch dazu durchgerungen dem bunten Treiben mit den Nachrichten ein Ende zu bereiten. Ein leises Klick während ich eine Email mit irgendeinem Schrott wichtigem Anhang in einen anderen Ordner verschob und dann war Licht aus.

Nach einem panischem Neustart besitze ich kein Emailprofil mehr. Mein Mailprogramm ist leer und fragt mich ob ich denn gern einen Account anlegen möchte. Quasi, damit ich auch teilhaben kann am Superduperinternetdingens. Nach kurzem Schweissausbruch muss ich feststellen, dass die Kiste um einiges schneller geworden ist. Der Email Client funktioniert seit einem halben Jahr das erste mal ohne sich nen neuen Quark für mich einfallen zu lassen. Und ganz ehrlich: Eine komplett leere Inbox. Das hat es etwas. Das ist schon fast so wie Urlaub!!

Natürlich hab ich längst entdeckt, dass im Ordner Anwendungsdaten irgendwo die alte fette Inbox beleidigt herum liegt. Vielleicht, aber nur wenn's wirklich dringend sein sollte, schau ich sie mir irgendwann noch einmal an.

Dienstag, August 08, 2006

Daily Call: The Godfather

I just recieved a call from a client. He had tried to reach me several times before and I was told that it was about my invoice for a structural expertise. Actually the expertise was on a rebuilding of an historic hall in the center of Munich. And actually I just heard in the news that the owner was in serious financial trouble. No wonder I expected a debate about the amount of the invoice:

The Godfather (low voice, light italian russian accent): »Dear Dr.Sno*, how are you?«
Dottore Neve: »Err, oh, well I am fine, how are you.«
The Godfather: »It is about your money.«
Dottore Neve: »Oh, yes... I heard you wanted to talk about my invoice?«
The Godfather: »Yes, come to the market hall. In 15 minutes. And come alone.«
Dottore Neve: »Ugh, ok.. why is that?«
The Godfather: »I have your money. Cash. Bad press, you know?«
»Click!!«

If you think I am joking: I am NOT! It is all true, except that the conversation was held in German instead of English. And I got the money and the well meant advice that I should keep quiet about what I know...

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Montag, August 07, 2006

Polizeikasper

Na gut, ich geb es zu. Ich hab nen Punkt in Flensburg. »Hab ich auch!« sagt ihr jetzt bestimmt (ok, zumindest alle Führerscheinbesitzer). Ja ha! Aber ich hab mir den im Gegensatz zu euch im Schweisse meinen Angesichts er-radelt!

Wenn ich so recht darüber nachdenke wundert es mich direkt dass es bislang bei nur einem Punkt geblieben ist. Schliesslich bekam ich quasi per Pedalfehltritt an manchen Monaten so oft ein Bussgeld um die Ohren geordnungshütet, dass ich mir dafür locker ne MVV-Karte hätte leisten können. Aber wo bliebe da denn dann die Herausforderung bitteschön?

Erst kürzlich war ich wieder mal zu spät dran zu einem wichtigen Termin (ja ich weiss, beliebte Ausrede, aber soweit komm ich meistens gar nicht). Um mich also beim Kunden vorab zu entschuldigen ruf ich dort mal kurz mit dem Handy an. Dummerweise während ich dabei mit dem Rad fahre. Dummerweise in München. Dummerweise direkt neben einem Streifenwagen in dem sich ein paar Bullen Gesetzteshüter langweilen. Es folgt das mir bekannte Prozedere das ich natürlich irgendwie abkürzen möchte... Spontan rutscht mir »Ja ja, hier sind die 15 Euro und jetzt aber pronto, schliesslich hab ich noch was vor!« raus. Der Wachtmeister neben mir kriegt leichte Zuckungen während mir der andere mit erröteter Birne erstmal befiehlt die Hände auf die Motorhaube zu legen und die Beine zu spreizen: »Tut uns leid, wir sind gezwungen eine Terrorfahndungsstichprobe bei Ihnen durchzuführen.«

30 Minuten später hatten die beiden dann sämtliche meiner Körperöffnungen Hosentaschen durchsucht und ausser festgeklebten Kaugummis (Plastiksprengstoff??) und abgewetzten Kinokarten (eine geheime Botschaft?) nix was mich mit dem Anschlag aufs WTC in Verbindung bringen könnte gefunden.

Zu meinem Termin war ich jetzt endgültig viel zu spät dran. Noch dazu mit einer wohl leicht unüblichen Entschuldigung. Aber was soll's schliesslich hatte ich noch Glück, ich konnte nämlich gerade noch rechtzeitig meinen Ausweis rauskramen, bevor ich zur Feststellung der Personalien in Gewahrsam genommen werden konnte...

Sonntag, August 06, 2006

Daily Link: Google Maps Flight Simulator

Somehow THIS reminds me of Blue Max and Raid over Moscow, although flying across New York in the direction of the former WTC does feel a bit odd...

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Freitag, August 04, 2006

Streng Mitteilungsbedürftig!

Ich kann mein Maul ja nie halten. Und das gilt nicht nur für total geheime Geheimnisse die man mir hinter vorgehaltener Hand brandheiss und bis ins Detail auftischen muss, sondern auch für Fälle in denen man mich gerne mal mundtot machen würde.

Allerdings spar ich mir Scheinheiligkeiten wie »Klar erzähl ich's niemals nie irgend jemand weiter!«. Es ist also ganz klar, dass ich nicht der grabmäßige Schweiger bin. Und im Grunde finde ich es auch ein bisschen komisch, dass irgend ein Käse so super top secret sein soll und trotzdem wohl so stark auf der Zunge brennt, dass man es mir zusammenhangslos mitten im Smalltalk servieren muss. Wozu also selbst Diskretion wahren? Heisst ja nun nicht dass ich hier die allergrösste Dorfratsch'n bin. Ok, die zweitgrösste vielleicht.

Die letzte Woche wollte ich allerdings meine Meinung für mich behalten. Nein, es ging um nix aus der selbstverständlich total wichtigen Blogosphäre, sondern ums wahre Leben. Und eben dort wurde ich von einer Journalistin (darf man so ein Wort überhaupt in einem Blog schreiben?) einer großen Tageszeitung mit ewigen Fragen über einstürzende Altbauten genervt. Aber ich hab brav dicht gehalten. Dafür hatte ich Telefonterror wie ich ihn sonst nur von fiesen Rufumleitungen her kenne. Eben gerade bin ich dann weich geworden und hab gesungen. Aber wie könnte ich's bereuen, bekam ich doch folgende rührende Antwort:

Sehr geehrter Herr Dr. Sno*,
vielen Dank für das Gutachten. Ich werde daraus zitieren, aber
selbstverständlich Ihren Namen in keinster Weise erwähnen. Hier ist der
Ausschnitt meines Textes, der das Thema berührt und morgen erscheinen wird:
[Text kann morgen nachgelesen werden]
Ich hoffe, das stimmt so. Und ich hoffe, Ihnen vielleicht zumindest zum Teil
den Glauben an guten Journalismus zurückgeben zu können...
Rufen Sie mich doch bitte jederzeit an, wenn Sie noch Anmerkungen haben!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Telefonterroristin

Mittwoch, August 02, 2006

Event Compensation

Getting another good project. Winning a hockey match. Refreshing yourself with a swim in the Isar River. Enjoying the best sushi in town while watching an incredible sunset. By chance meeting an old friend from school.

So no need to envy all the folks who are watching the self assigned natural born entertainer tonight. (Just heard they sold tickets at the Stadium for 20 Euros!)

Dienstag, August 01, 2006

Möge das Mass mit dir sein

Es ist dunkel. Meine Schritte hallen durch das Gewölbe, als ich die Treppe hinab steige. Das rote Laserlicht flackert grell an den Wänden auf während ich an einem breiten steinernen Bogen stehen bleibe. Ich blicke ins nichts und warte darauf dass sich meine Augen langsam an die Dunkelheit gewöhnen. Es scheint still zu sein, hier unten.

Doch neben dem Surren meines Lasers, höre ich ein schweres Atmen. Ein lang gezogenes Keuchen als würde derjenige durch eine eiserne Lunge nach Luft ringen. Ich drehe mich um und blicke um den angebrochenen Pfeiler. Wie ein pechschwarzer Schatten bewegt sich eine hünenhafte Gestalt langsam auf mich zu. Schnell weiche ich zurück und presse meinen Körper dicht an den Pfeiler. Er hat mich gefunden! Von hier aus gibt es kein Entrinnen. Keine Flucht. Meine Hände umklammern fest den Laser. Das schwere Keuchen klingt so laut in meinen Ohren als stünde er schon neben mir. Ich muss mich ihm stellen!

Auf das Überraschungsmoment zählend springe ich vor meinem gemauerten Schutz hervor. Den Laser auf sein Ziel gerichtet.

»So Herr Doktor Jäger, den Keller hab ich jetzt ausgemessen. Mit dem neuen Lasernivellement geht das ruckzuck. Aber die Risse sind zum Teil schon so gross, dass sie verpresst werden müssen.« Darth Dr. Jäger: »Ah fein, schnauff ... die Treppen ... schnauff ... wissen Sie ... schnauff... die machen mir wirklich zu schaffen. Schnauff ... in meinem Alter...«