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Mittwoch, Mai 31, 2006

Und nun zum Wetter

Ja richtig gelesen. Ohne Zweifel ein wirklich grauenhaftes Thema. Trotzdem muss ich jetzt doch etwas hier zu den zur Zeit so beliebten Diskussionen ums Wetter loswerden. Also nicht dass mich gestern die leicht beissende Kälte gross gestört hätte. Während ich draussen beim Mittagessen sass, zunächst bei Sonnenschein, dann bei Sprühregen. Nein, ich durfte mir dabei noch von einer Ex-Urlauberin anhören, wie superduper warm es gerade in Weiss-Gott-Wo sein soll. Im Gegensatz zu hier. Wo man ja im kalten Regen stehen muss (zumindest wenn man mich während dem Essen bequatschen möchte).

So ein Schmarrn von wegen Regen. Hohe Luftfeuchtigkeit ist das! Und wenn sie denkt, dass im Vergleich dazu tropische Regenschauer am Rande des Äquators »so viel toller sind, weil die so schön warm sind«, dann war sie wohl noch nie dabei auf einen funktionierenden Stromgenerator angewiesen.

Die Ex-Urlauberin: »Früher haben wir um diese Jahreszeit immer der Eröffnung der Freibäder entgegen gefiebert.«
Ich (kauend): »Klar, weil wir nach der Schule sonst auch nichts anderes zu tun hatten.«
Die Ex-Urlauberin: »Ja aber was ist das denn für ein Sommer??«
Ich (Tropfen von der Brille wischend): »Immer noch ein Frühling«

Dienstag, Mai 30, 2006

Daily Video: The Scarpar

No no, don't worry. I won't be running off mail ordering this one right from its first weblog appearance. Although it is supposed to be a neat kind of all terrain board (as if mine weren't!?), I still prefer to run on potential energy, rather than on fossil fuels. (Plus its name truely sucks)

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Montag, Mai 29, 2006

Daily Weisheit: Frau Professor

Wie nennt man eigentlich einen weiblichen Doktorvater?

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Vir(tu)al Marketing

Using Weblogs to launch a new product is probably a clever idea. Due to the existing social network of blogs the link and delivery to the target group can be quite easy.

So if a company decides to take advantage of this rather cheap form of advertisement, it is essential that all kinds of flashy multimedia and information is available for the Bloggers to create their own statement on the product (if your product is new, then this is where you are directing the content). Bloggers are nice and they are quick. They link, they get read and the concept of your new product will be spread. Orders will be coming. Of course for that reason, it is essential that the company needs to have an option to order by email. But seriously, even my Mum has her own online-shop these days! So now that you got your media attention? You have numerous orders from all across the globe?

Then, for Pete's sake, you should ensure that you are able to produce at least a sufficient number so that your customers who were willing to pay two months in advance do not have to wait half a year for your goodies.

[edit] Only last week I had eight people coming to this Blog because they were looking for Freeline Skates Delay on Google.

Freitag, Mai 26, 2006

Nachverzählung

Mittwoch Nacht auf der Eröffnung der Privée Terrasse musste ich wieder einmal erkennen was mir nach Musizieren am allerwenigsten liegt: Obwohl ich mich selbst ja für überdurchschnittlich witzig halte, schaffe ich es ums Verrecken nicht die simpelsten Witze nachzuerzählen. Das Gleiche gilt (das weiss ich seit Mittwoch) nun auch für diese bekannten Rätselaufgaben ala »Zwei Brüder. Der eine sagt immer die Wahrheit. Der andere lügt immer...«, die man noch aus der Schulzeit kennt.

Nachdem ich dann bei Sandra und Daniel kläglich scheiterte (ja, tut mir leid!) meine tolle Rätselaufgabe überhaupt richtig und sinngemäß wiederzugeben, folgt hier nun der zweite, diesmal schriftliche Versuch:

In einer Gameshow muss eine Frau von drei geschlossenen Türen eine auswählen, hinter der sich ein hoher Geldpreis befindet. Die Frau wählt eine der drei Türen aus, worauf der Showhost eine der beiden nicht gewählten Türen mit einer Niete dahinter öffnet. Er deutet auf die verbleibenden restlichen zwei Türen und bietet der Frau 50 Dollar wenn sie die von ihr gewählte Tür mit der anderen verbliebenen Türe tauscht. Die Frau lacht, nimmt die 50 Dollar und wählt die andere Tür mit den Worten »Ich hätte auch 50 Dollar gezahlt um jetzt die andere Tür zu bekommen!«

Und tatsächlich hätte sich das gelohnt! Warum nur?

[edit] Kerstin hat gewusst warum.

Superherostunts when Wet

I was just booming down to the Zweibrueckenstrasse from Gasteig. At an estimated speed of 40mph on the wet cobblestone, my bicycle lost total traction. Twisted halfway round and skidded downhill with me holding on about ten meters. Either the impression on my face or the stunt itself caught quite a bit of attention. Anyway, I managed to do a full 360!!

Since I was too fast to stop after regaining control back over my red mischievous means of transport, I would like to take the opportunity to thank the cheering crowd at the tram station for their continuing applause.

Mittwoch, Mai 24, 2006

Zeitmanagment

Das hat bestimmt schon jeder mal erlebt: Man ist zu spät dran für einen Termin. Hat es eilig. Braucht noch irgendetwas. Und das ganz dringend. Nur um total ausser Atem festzustellen, dass sämtliche pensionierte Menschen im Umkreis gerade zur Hauptgeschäftszeit beschlossen haben, dass sie dieses irgendwas eben auch brauchen.

Was bleibt einem also übrig als der rüstigen alten Dame Vortritt zu lassen und ihr zähneknirschend beim langen Plausch mit dem Herrn am Schalter zuzusehen.

»Als ob die nicht zu einer anderen Zeit einkaufen gehen können! Nein, genau jetzt wo alle Berufstätigen gerade mal ein paar Minuten Zeit haben. Na klar!!«

Heute war ich spät dran. Ein geschäftlicher Termin wartete bereits auf mich als ich über die natürlich rote Ampel hetzte um vorher noch schnell an den Geldautomaten zu kommen. Ich bog um die Ecke und stand plötzlich vor einer dieser rüstigen Rentnerinnen. Zwischen uns der Geldautomat. Das Objekt der Begierde. Anspannung. High noon. Jeder schien auf den Zug des Gegenüber zu warten.

Ich knickte als Erster ein. »Bitte!« sagte ich mit einer höflichen Geste und es war mir schon klar, dass sie vermutlich allein zehn Minuten damit verbringen würde ihre EC-Karte zu suchen.

»Aber nein, machen sie ruhig. Ich hab ja sicher mehr Zeit als Sie.« entgegnete sie mir darauf.

Ich schätze mal, ich habe daraufhin ein ziemlich verdutztes Gesicht gemacht, sonst hätte sie vermutlich nicht noch ergänzend hinzugefügt: »...also heute! Heute habe ich mehr Zeit, meine ich.«

Dienstag, Mai 23, 2006

Daily Video: Car Commercials

If you have seen one:


...you have seen them all:

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Montag, Mai 22, 2006

Kallista Content

Als ich das erste mal die Bezeichnung »Panther« für ein Automobil hörte, dachte ich, es wären die üblichen Verniedlichungen, die ja oft von Frauen verwendet werden sobald diese zu ihren schwarzen Fiat Pandas und Unos bereits eine emotionale Beziehung entwickelt haben. Tatsächlich jedoch ist Panther der Firmenname eines britischen Automobilherstellers, welcher in den 70er Jahren basierend auf der Roadsterlegende, dem Jaguar SS100, neue Autos mit modernen Motoren nach altem Stil auf die Straßen stellte. Und dies ziemlich gelungen wie ich finde!

Panther Kallistas gibt es in München gemeldet ganze vier Stück. Überschaubar also und kein Wunder, dass man damit zwischen wesentlich teureren Caymans und Cheyennes die Blicke auf sich zieht. Also nix mit Nasenbohren vor der Ampel!

Das Radio bei der Überlandfahrt nach Tutzing anzudrehen kann man sich getrost ersparen, schliesslich röhren einem die 2,8 Liter Hubraum bei beachtlichem Benzinverbrauch mit solch einem sattem Bass um die Ohren, dass Kommunikation zum Beifahrer sowieso komplett pantomimisch statt finden muss. Doch das stört eigentlich nicht weiter, da man sich unter vollem Fahrtwind eh nur freudestrahlend dämlich angrinst:

»Oh guck mal wie schön!«
»Was hast Du gesagt?«
»Ich sagte, guck mal wie schöön!!«
»Wie??«
»SCHÖÖÖN!«
»Ah, ja schön gell?!«

The Fast and the Curious

Robin (me) and the C D Z-Mobile:

Sonntag, Mai 21, 2006

Selbstversuch No. 322

Altes Gebälk und Holzdachstühle besitzen eine magische Ausstrahlung auf mich. Ganz besonders solche, in die man heraufsteigen und darin herumklettern kann. In Zürich Niederdorf existiert so ein Gebälk auf dem sich bereits mehrere Generationen mit ihrer Kletterleidenschaft ausgetobt haben. Seit über hundert Jahren dient die Oepfelchammer als Weinstube Studenten zum Besäufnis und so ist es nicht verwunderlich dass das Klettern am Deckenbalken zu einem streng reglementierten Ritual wurde.

Das kleine enge holzvertäfelte Lokal im ersten Stock ist über und über mit ins Holz geritzten Namen zugespachtelt. Denn wer es schafft über den Spalt zwischen Decke und Deckenbalken zu gelangen und dort kopfüber hängend ein Glas Wein zu trinken ohne dies zu verschütten, der darf seinen Namen vor Ort eigenhändig in Tisch, Bank oder Wand eingravieren.

Klar dass ich da nicht lang auf der Bank sitzen konnte. Das musste ich auch versuchen! Allerdings ist der Holzbalken über die Jahre von den unzähligen Versuchen glatt poliert worden und der Spalt zwischen Balken und Decke wirklich mehr als eng. Man hängt nach einem Klimmzug also am Balken und sollte versuchen das linke Knie auch auf den Balken zu bekommen. Schwingen ist dabei übrigens zwecklos. Am besten umgreift man den Balken und drückt sich mit der rechten Hand langsam von der Decke ab. Alles verstanden? Nein?? Na, macht nichts. Ich bin nach meinem dritten Anlauf auch kurz davor gescheitert. Dass heisst, nachdem ich mir beide Arme bis hinauf zu den Achseln am seitlichen Holz blutig aufgeschnitten hatte. Und dabei wollte doch ich meine Spuren in diesem Gebälk hinterlassen und nicht umgekehrt!?

Egal, ich komme jedenfalls wieder. Mit einem langärmligen T-Shirt. Und mit dieser Anleitung! Zur Sicherheit habe ich aber heimlich schon mal meinen Anfangsbuchstaben in den Tisch geschnitten...

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Donnerstag, Mai 18, 2006

Daily Video: Bridging the Gap

Bridges were the reason for me to learn about Structural Engineering in the first place. No wonder I am a bit disappointed today, since Prodi cancelled an outstanding bridge project crossing the Strait of Messina with the largest suspension bridge in the world. A rather unspectacular eradication of a bridge.

Nothing compared to this:

(Collapse of the Tacoma Narrows Bridge in 1940)

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How to be a V.I.B.

A

Mittwoch, Mai 17, 2006

Metrosexual Reminder

Buy a scrunchie for the inline-hockey match this evening.

Dienstag, Mai 16, 2006

Daily Referer: Gips ja nicht!

Schräge Suchanfragen kommen hier dauernd rein, aber diese hier musste ich euch einfach posten:

Wie werde ich Gips Fetisch los?

Vielleicht findet sich hier ja jemand der mit sowas seine Erfahrungen hat?? Und natürlich mal wieder der Klassiker... Danke Nilz!

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Montag, Mai 15, 2006

Comic Clash No.001

comic001

Ok, Nomak. Now you're next...

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Wein, Weib und Geschwätz

Dieses Wochenende waren wir bei Freunden eingeladen. Zu einer Weinprobe. Zumeist handelt es sich dabei ja um eine stilvolle Umschreibung für ein Gruppenbesäufnis bei dem nach 20 Minuten sowieso keiner mehr nen Unterschied zwischen einem Châteauneuf du Pape und einem quergepantschten Glykolfusel heraus schmeckt.

Für jemand wie mich, der gar keinen selten Alkohol konsumiert, ist so eine Weinprobe dann allerdings tatsächlich auch eine Weinprobe. Besonders schön an der Sache finde ich, dass jeder Depp den Vollexperten im Degustieren spielen kann. Da wird die Farbe im Gegenlicht kritisch beäugt. Das Absetzen der kleinsten Partikel studiert. Geschnüffelt, genippt und fachmännisch geschmatzt.

Damit das Ganze dann auch durch die entsprechende Terminologie untermalt werden kann, hier ein kleiner Gesprächsleitfaden unter Weinkundigen:

»Oh, der scheint mir einen hohen Tanningehalt zu haben«
Wirkt toll analytisch und passt bei Rotwein irgendwie immer. Erst recht wenn er etwas rauchig schmeckt. Auf Fragen wie »Tannin? Was?« antwortet man gelangweilt »Gerbsäure, verbessert Ihre Verdauung.«

»Nein!« (erstauntes Gesicht) »Ist das etwa ein Barriquewein?«
Falls jemand anderer den Tanninspruch schon gebracht haben sollte kann man hier noch einen drauf setzten. Eventuell vorher nachsehen ob der Wein teuer war und aus Frankreich stammt, dann ist er womöglich tatsächlich in Eichenfässern vor sich hingegammeltreift. Bei unangenehmen Rückfragen einfach »Der hat für mich nen Holzgeschmack« sagen.

»Hmm, ein fruchtiger Abgang!«
Stimmt meist wenn anwesende Damen diesen Wein bereits zu ihrem Favoriten bestimmt haben. Abgang bedeutet hier nicht Fehlgeburt sondern den Nachgeschmack der dann eben fruchtig schmeckt. Oder auch nicht. Ist ja egal, schliesslich sind die Geschmäcker verschieden.

»Eine leichte Vanille Nuance«
Hat man oben mit den Eichenfässern schon einen Treffer gelandet, so kann man hier in den Expertenzenit aufsteigen, sofern man in der Runde nicht eh schon als totaler Klugscheisser da steht. Angeblich schmecken Barriqueweine oft je nach Bearbeitung des Fassinneren leicht nach Vanillin oder sogar »schokoladig« (yeah, right...)

»Schmeckt mir«
Sagt man am besten, wenn man den Wichtigtuer loswerden will, der einem während der ganzen Weinprobe langweiliges Expertenwissen zum Thema Weingeschmack ans Ohr quatschen will.

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Daily Shopping: LionKingsize

Although I was a huge fan of the cartoon series back in the 80's, until today, I had no idea that Kimba the White Lion actually got exploited by Disney company and transformed into the Lion King.

I must admit that at the age of 10, I didn't know that Osamu Tezuka was the creator of Kimba either, but I sure knew enough to tell that it wasn't Disney.

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Freitag, Mai 12, 2006

Daily Call: Service El Dorado

Ich: »Guten Morgen, ich habe eine technische Anfrage zu ihren...«
Servicette: »da muss ich Sie verbinden ...«
Klick! »... Country roads take me home ...«
Danke für's Ausreden lassen. Aber egal, zumindest hat sie nicht gleich aufgelegt. Drei Minuten später: Klick! Tuuut tuuut.

Zeitüberschreitung. Also ein erneuter Versuch.
Ich: »Guten Morgen, ich habe eine technische Anfrage zu ihren...«
Servicette: »Ah, bei Herrn Meyer ist belegt, die Durchwahl ist 32, probieren Sie es einfach später nochmal direkt bei ihm.«
Ich: »Oka...«
Klick!

Nach fünf Minuten probiere ich es einfach nochmal. Direkt bei Meyer 32, wie be empfohlen.
Ich: »Guten Morgen, ich habe eine technische Anfrage zu ihren...«
Weiss-nix-Meyer: »Ja, da verbind ich Sie mal mit Herrn Müller, der kann ihnen weiter helfen ...«
Klick! »... to the place, I be-long ...«
Drei Minuten später: Klick! Tuuut tuuut.

Na gut. Sie arbeiten wenigstens nach einem System. Ich könnte ja jetzt eine Strophe überspringen, nur allein die Durchwahl fehlt mir dazu. Also halte ich mich an die Lyrics und rufe gleich nochmal an.
Ich: »Ich bin's nochmal. Bei Herrn Müller war belegt, könnte ich vielleicht...«
Weiss-nix-Meyer: »26 ist die Durchwahl. Moment.«
Klick! »... West virginia, mountain momma ...«
Drei Minuten später: Klick! Tuuut tuuut.

Schnell sind sie jedenfalls. Das muss man ihnen lassen.
Ich (schon wie in Trance): »Guten Morgen, ich habe eine technische Anfrage zu ihren...«
Weiss-auch-nix-Müller: »Oh, da sind Sie hier ganz falsch, da müssen Sie in unserer Münchner Filiale anrufen. Dort kennen die sich genau damit aus. Soll ich Sie verbinden?«
Ich: »Nein danke! Geben Sie mir einfach die Telefonnummer.«

Auf den Rest von John Denver konnte ich wirklich gut verzichten!

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Donnerstag, Mai 11, 2006

My beloved Theresienwiese

Even when it's only empty space I see
You are not only Oktoberfest to me

You host festivals throughout the year
Skating, sledding, any sport
You are in doubt my last resort.
No matter what, you'll find it here

To me your grounds are dear.

Mittwoch, Mai 10, 2006

Selbstversuch No. 321

Letztes Wochenende habe ich von Nina Ruge erfahren was sie so an einem ganz normalen Arbeitstag an Nahrungsmitteln zu sich nimmt: In der Früh gibt's bei ihr lediglich eine heisse Tasse Zitronenwasser - klar entsäuert den Körper und ist totaaal ayurvedisch. Muss also gut sein. Mittags wenn die gute Nina dann richtig den Kohldampf schiebt, schlägt sie aber voll über die Stränge und brüht sich eine Tütensuppe. Eine ganze! Lecker, was?

Fleisch, geschweige denn ein Wiener Schnitzel hätte sie sich nach eigenen Angaben vor 20 Jahren das letzte mal reingezogen. Und nachdem das letzte mal als ich mich an eine der letzten großen Herausforderungen für die Münchner Studenten heran gewagt habe war nun auch schon ein paar Jährchen her.

Nun, weil ich gerade davor stand und ich mal testen wollte ob ich ihm nach all der Zeit noch gewachsen war, bestellte ich mir heute das legendäre Steinheil Schnitzel.

Ich trotze den Versuchen mich mit einem großen Salatteller bedeckt mit dickem Joghurtdressing mürbe zu machen. Wenig trinken, dann passt mehr rein. Nachdem ich das Grünzeug ausradiert habe steht es schliesslich vor mir: Ganze (gemessene!) 800cm² paniertes Fleisch wölben sich über beide Enden des Tellers auf einem knappen Kilo frittierter Kartoffeln. Dazu bekommt jeder traditionell eine Flasche Heinz Ketchup hingestellt. Wie es sich eben so gehört.

Ich schlinge und kämpfe. Stück um Stück schneide ich mich zum Ziel. Bei einem handgrossen Reststück wird mir schwindelig. Es folgen Hitzewallungen, die ich versuche mit der kalten Apfelschorle in den Griff zu bekommen. Ein Fehler! Ich bin satt. Randvoll. Und doch quäle ich mir die Bissen hinunter bis auf das letzte Stück. Ich würge kurz, dann lehne ich mich glücklich zurück.

Geschafft! Ich hab es also immer noch drauf. Zugegeben, das Radeln zurück ins Büro war um einiges anstrengender aber spätestens heute Abend beim Inline-Hockey roll ich mir das Ding wieder runter. Und da bin ich sogar ausnahmsweise mal mit Nina Ruge einer Meinung: »Alles wird gut«

So, und jetzt ist mir erstmal schlecht...

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Dienstag, Mai 09, 2006

Privée Terrace - Grand Opening

Just to let you know what I've been doing last evening:
privee_lowq
Sandra, Roman, Michi, Melanie and Nilz comicstyle.

[edit] Terrace Opening May, 24th

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Montag, Mai 08, 2006

In die Pollen!

Ich weiss es noch als wär es gestern gewesen. Vermutlich liegt es an den Höllenqualen, die ich damals erleiden musste, dass ich mich an diesen allerersten Tag meiner Heuschnupfenkarriere so lebhaft erinnern kann.

Gerade erst hatte ich meinen Führerschein bekommen und mir die passende Rostlaube dazu zugelegt. Ich nutzte also gleich die Gelegenheit um damit meine damalige Flamme zu ihren Pferden aufs Land zu kutschieren. Ok, zugegebenermaßen war der Begriff »Pferd« bei den beiden äußerst boshaften Ponnies etwas weit gegriffen, aber die bissigen Biester waren zumindest gut genug um sie bei solch einem traumhaften Wetter vor einen Sulky zu spannen.

Trotz aller denkbaren Bemühungen erreichten wir mit unserem Gespann allerdings selbst auf der langen Geraden nach der Hofeinfahrt nicht die Rekordmarke von 10 km/h. Und so war es nicht weiter verwunderlich dass uns bei unserer Landpartie rüstige Senioren wie im Laufschritt überholten. Mir war's egal, lagen doch mehrere Stunden romantischer Zweisamkeit in ursprünglicher Natur EU subventionierter Kulturlandschaft vor uns.

Um uns herum blühte alles wie wild und aus damals noch unerfindlichem Grund begannen meine Augen zu jucken und meine Nase zu laufen. Während das immer heftigere Reiben in den Augenhöhlen ja an sich noch kein Date-Hindernis darstellte, war die Tatsache dass ich kein Taschentuch bei mir hatte schon etwas - na sagen wir mal vorsichtig: ekliger.

Als Zugabe wurde ich auch noch Zeuge eines wohl einmaligen Naturschauspiels in Form einer immensen Überpopulation an Pferdebremsen, die sich in beeindruckendem Formationsflug natürlich nicht (wie der Name eigentlich vermuten ließe) über die Pferde Ponnies, sondern über uns hermachten. Während ich in der Mittagshitze hektisch umher fuchtelte und wir zwischen mannshohen Brennnesseln und irgendeinem Dornengestrüpp um eine Kurve rumpelten packte unser Pony Nina urplötzlich der Ehrgeiz. Mit einem Satz zog der Sulki an und mich verließ mein Gleichgewicht.

In chronologischer Reihenfolge traf ich danach auf: die Stahlkante des Sulky, ca. 1m Brennnesseln, einen mittelgroßen Findling quasi aus dem Nichts und schliesslich noch auf 30cm sumpfigen Morast des versteckten Feldbachs.

Kein Wunder also dass mir dieser verhängnisvolle Tag im Gedächtnis geblieben ist. Zwei Stunden musste ich noch schniefend, nass und verdreckt, verstochen und verbeult mit rot geriebenen Augen ausharren eh wir (nun wieder weit unter 10 km/h) wieder zum Hof zurück kehrten. Und obwohl sich meine Allergie seit damals kaum noch bemerkbar macht, schlage ich weiterhin jede noch so nette Landpartie zur Weizenblüte aus.

Freitag, Mai 05, 2006

Daily Frettchen: MC Frettchen

I know, at the moment I really don't have any time for things like that. But hey, I really felt like scribbling a Frettchen - just the colouring with Photo Shop can be a serious pain in the ass!

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Maybe you'll see the coloured version over at the MC's...

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Donnerstag, Mai 04, 2006

Vom Verduften

Es gibt Tage, da öffne ich bei mir im Büro die Glastür und ein Potpourri verschiedenster mehr oder minder exotischer Düfte prasselt auf mich herein. Von südländischem Döner bis zu skandinavischem, getrocknetem Schweiss ist alles was einem die Augen verdrehen läßt vertreten.

Demonstrativ reiße ich die Tür dann meist weit auf und die potentiellen Geruchsquellen dürfen erstmal eine Runde vor sich hin frieren. Schon allein um die (Achtung Fremdwort!) Reversibilität des Lieblingssprichwortes »liaba da'stunga ois da'frorn« meines Großvaters mütterlicherseits zu beweisen.

Nun nimmt man ja leider körpereigene Ausdünstungen an sich selber eher selten wahr, was meist zur Folge hat, dass man mehr oder minder dezent von anderen auf den Zustand des Vor-sich-hin-Müffelns hingewiesen wird. Um Peinlichkeiten zu vermeiden wird der Hinweis dann oft in geschickte aber eindeutige Fragen verpackt.

Zum Beispiel gestern Nacht, als ich im Karaoke-Duett mit Nilz den weiblichen Part von »I got you babe« von UB40 zu meinem Besten gab. Irgendwo zwischen erster und zweiter Strophe hörte ich ihn dann über die fetten Boxen in satter Lautstärke fragen:

»Hast Du Bärlauch gegessen?«

Mittwoch, Mai 03, 2006

Daily Link: Deadly Arsenals

If you are interested in who has what to blow you up big time (at least from a western viewpoint): Here are some deadly maps from Argentina to the Ukraine.

Dienstag, Mai 02, 2006

Daily Weisheit: Das Täschchen

Also ganz grundsätzlich sind mir ja Frauen ziemlich suspekt, die ständig und überall mit diesen kleinen Designerhandtäschchen bewaffnet aufkreuzen. Lange Zeit war ich nämlich der Ansicht dass die nur unwichtigen Krempel damit rumtragen - mal abgesehen davon, dass die Dinger natürlich auch wunderbar als Nahkampfwaffen dienen. Wann immer eine solche Dame in ihrem Täschchen nach irgendwas suchte, war's nicht drin. Das war für mich Beweis genug und Grund über den tatsächlichen Sinn dieser Gucci, Prada und Louis Vuittons zu grübeln. Ohne Ergebnis natürlich.

Bis Sonntag Nacht. Da wurde ich nämlich von einer wirklich äußerst netten Louis Vuitton Täschchenträgerin in das Geheimnis der Täschchen-Codes eingeweiht: Anhand des Täschchens kann man alles mögliche über seine Trägerin erfahren. Und hier geht es nicht nur darum ob das Ding ein Fake ist oder nicht. Pah, nein, das Ganze ist vieeeel komplexer, Männer!

Leider kann ich's hier noch nicht verraten. Wär ja sonst auch kein Geheimcode mehr, oder? Nur soviel: Dior Täschchenträgerinnen sind jedenfalls mit größter Vorsicht zu genießen (wenn nicht sogar zu meiden)...

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Birth of a Superhero

The birth of of a Superhero is often a result of death or tragic incident. Bruce Wayne lost his parents and became Batman. Clark Kent got detoured in his sattelite and became Superman and Peter Parker was bitten by a radioactive Spider and became Spiderman.

I lost both of my bycicle breaks downhill the Lindwurmstrasse today and became Roadrageman...