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Freitag, April 28, 2006

Traum A

Nachdem man ja meist denkt man träumt nix und das oftmals nur daran liegt, dass man das Geträumte nicht gleich danach zu Papier bringt oder jemand willigen ans Ohr quatschen kann, habe ich vorletzten Sommer kurzerhand einen meiner Träume in ein Skizzenbuch gekritzelt.

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Und wenn jetzt einer auf die Idee kommt zu maulen weil's ihm vielleicht nicht schön genug gezeichnet ist. Ich hab es auf dem Rücken liegend am See unter ständiger ...Ach mir doch wurscht!

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Facial Attraction II

I really like to browse other peoples wallets. Usually it is a very solid source of information about a person. And with the drivers license as a document without an expiration date, it also gives an insight on how much of a dork its owner was when he/she got it. The MC collects them - so check them out, maybe you'll recognize someone??

Donnerstag, April 27, 2006

Öffentlich bestellt und nicht abgeholt

Oder besser nicht bezahlt.

Also, da versucht doch so ein Altbau über Ostern einfach mir nichts dir nichts einzustürzen. Und wenn ruft man da? Ja klar, natürlich den Katastrophenschutz die UNO mich!

Nachdem bei solchen Dingen durchaus mehrere Menschenleben auf dem Spiel stehen können, fackelt Dr.Sno* da nicht lange und rückt sofort live und in Farbe an um eigenhändig Gipsmarken auf den Patienten zu pflastern und natürlich um Wiederbelebungsmassnahmen vorzuschlagen.

Entsprechend lustig fallen also meine Feiertage aus, da ich jeden Tag den Verlauf der Schäden begutachten muss um gegebenenfalls mit Abstützungen dagegenzuhalten oder im schlimmsten Falle die Bude sogar zu evakuieren. Aber dafür haben wir Erfolg. Das Gebäude entschliesst sich nicht weiter im Boden zu versinken. Die Decken bleiben wo sie waren und begraben niemand unter sich. Kurz um, Deutschland ist wieder sicher.

Bis gestern. Denn da habe ich erfahren, dass ich für meine gutachterliche Tätigkeit wohl keinen Cent sehen werde. Schliesslich sei ich ja vom Gericht bestellt und die Richterin meinte die Bestellung sei bereits abgeschlossen und kann rückwirkend nicht geltend gemacht werden.

Ich hätte nämlich erst dann tätig werden dürfen, wenn die den Anwalt, und der Anwalt das Gericht, und das Gericht dann schliesslich mich angeschrieben hätte. Drei Wochen sind für so ein Prozedere noch optimistisch.

Der Altbau allerdings, der läge dann ziemlich sicher schon in einzelnen Teilen in seinem eigenen Trümmerschatten.

Mittwoch, April 26, 2006

Where were you when the rain came down?

20 years ago at some time in the middle of the night from the turn of April to May it started to rain over the city of Munich. I do remember this night quite well, because we were out with some friends to screw around. Armed with toothpaste, toilet-paper and other pretty pointless stuff in order to keep up the tradition of playing tricks to others during Walpurgis night.

We were quite annoyed by the sudden rain. But we dislocated loose property, filled mailboxes with water balloons and wrote all kinds of filthy things on windows and windscreens until we were really soaking wet.

The next day in school, we weren't allowed to go outside during our breaks. Because it was raining very lightly. Radioactive fallout had merged west from Chernobyl and had hit Bavaria the night before. People started to buy powdered milk and from 20 exchange students to Finland (which was said to be affected on a higher degree) only me and some other guy were still on the plane one month later.

Since I just read where Helga was at that night. Where were you?

Dienstag, April 25, 2006

Knick it like Beckham

Für mich ist Fussball ja nix. Ich schaffe es einfach nicht den brennenden Enthusiasmus dafür zu entwickeln, irgendwelchen Spackos beim systematischen Rumrennen auf grünem Rasen zu zusehen. Liegt vielleicht daran, dass ich grundsätzlich beim Sportzuschauen eine entsetzliche Langeweile entwickle (und diese dann auch zwanghaft kund tun muss). Eigentlich liegt's aber glaub ich am Spiel selbst, denn auch zum selbst Fussball spielen hab ich ein wirklich gespaltenes Verhältnis.

Früher, also ich mein ganz früher, da hieß Fussball bei uns noch Bolzen. Da trafen sich die ganzen Gelegenheitsschläger Rotznasen in einem Käfig am Rande der Siedelung und es wurde gebolzt. Meist ins Gesicht der Kleinen. Meist auch mit Absicht. Klar, dass spätestens nach 15 Minuten der erste heulend und blutend den Platz verließ und klar, dass weitere fünf Minuten später dessen Mutter andampfte und das jugendliche Martyrium auflöste. Muss ich noch erwähnen, dass ich natürlich immer zu den Kleinen gezählt habe?

Zum Glück vermachte mir 1979 meine Schwester ihr Skateboard, dass sie zwar unbedingt haben wollte aber das Ding dann sehr schnell wieder doof fand, weil man damit »nicht fahren kann«. Und so konnte ich mir von da an selbst die Schrammen und Blutergüsse ganz ohne die Fouls der zwei Kopf grösseren Fünftklässler holen.

Aber in Deutschland kommt man einfach nicht um's Fussball spielen herum. Und so wurde ich eben beim Schulsport über die Wiese am Sportplatz gerempelt und geschubst. »Enger Zweikampf« war hier die Umschreibung für »wilde Schlägerei« und wurde erst gepfiffen wenn das Blut spritze oder Knochen barsten.

Karthan, ein stämmiger 100 Kilo Typ mit arschlangen schwarzen Dreadlocks und Totenkopf-T-Shirt spurtet an mir vorbei. Gleich gefolgt von Stephan unserem Ballzauberer, der als Einziger mit Schienbeinschonern, Stollen und FC-Bayern Trikot aufgelaufen war (wie peinlich!). Karthan drängt mich zur Seite und machte so eine Art Rückwärtssalto (war das etwa ein Fallrückzieher?). Für einen Moment lang sah es so aus als würde er an seinen Dreadlocks hängen und nicht umgekehrt.

Er fliegt an mir vorbei und landet zu dem Geräusch eines brechenden Hühnchenknochens mit beiden Beinen direkt senkrecht zum Schienbein von Stephan, der damit gerade den Ball treten wollte. Der Rest ist Ambulanz und sechs Monate keinen Sport für meinen damaligen Mitschüler.

Das war beileibe aber kein Einzelfall - solang ich denken kann, gab es bei meinen Fussballspielen mindestens einen Verletzten, der nicht mehr mit eigener Kraft den Platz verlassen konnte.

Und wie komm ich jetzt drauf? Heute Nachmittag hat mir einer meiner Auszubildenden eröffnet, dass er eine Art wöchentliches Firmenfussball mit uns allen plane.

Ich sollte mich vielleicht vorsorglich nach neuen Mitarbeitern umsehen...

Daily Frettchen: Facial Attraction

There are these days when any soft and fluffy cushion, headrest, pad and pillow has a magical attraction to my head.

frettchen63

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Montag, April 24, 2006

Short Message Sadismus

»... In Verbier ist fetter Tiefschnee! Wäre bestimmt das richtige für den Dr.Sno* ...«

Danke! Wieder mal genau die Art von SMS, die man lesen möchte, wenn man bei so einem Tag bis um halb elf Uhr nachts im Büro Krisenmanagement betreibt.

Poser's Delay

Some weeks ago, I ordered some Freeliners and was hoping that by now I would be able to make a fool out of myself show off at the Opernplatz. Unfortunately I just recieved this:

»Hello, and thanks for being so patient. We are having some delays with our manufacturing facilities, so the skates should be to us within 10 days... Thanks again for being so patient, you'll have your Freeline Skates soon.«

Uh oh, no good. Any bets if they'll make it across before September?

Freitag, April 21, 2006

Daily Surf: Kanaren, Teneriffa

Passend zum Wetter und weil ich erst vor kurzem ein bisschen was über einen meiner liebsten Surfstrände Playa del Socorro gelesen habe gibt's hier weiter unten jetzt mein lang fälliges Review zum Wellenreiten auf Teneriffa. Zunächst aber muss ich los werden wie ich überhaupt auf diesen Strand im Nordwesten gekommen bin:

Wellenreiten auf Teneriffa ist so eine Sache. Wir kannten zunächst einmal nur den Strand von Los Cristianos im Süden. Dort wo die Pauschaltouristen zu Tausenden zweimal täglich zwischen Liegestuhl und Betonbettenburg hin und her pendeln. Hier finden ab und zu internationale Surf-Contest statt, was für uns Grund genug war dort als erstes aufzuschlagen.

Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Brandung schlägt überall hart auf felsigem und manchmal sogar scharfkantigem Ex-Lavastein auf. Na wunderbar. Genau das richtige also für uns Ab-und-zu-mal-Surfer. Bei nem Wipe-Out kassiert man eine 1A Fressenpolitur. Und nicht nur dabei.

Nach einer halben Stunde hatte ich die Schnauze voll. Ich sass am Strand und guckte meinem Kumpel zu wie er krampfhaft versuchte nicht noch ne zweite dritte Platzwunde am Rücken einzufangen.

Auf einmal war er zusammen mit einem anderen Typen in der Welle. Nur kurz, denn wenige Augenblicke später riss ihn der Typ an den Haaren vom Brett und beide verschwanden in der darüber schlagenden Gischt.

Als sie wieder auftauchten hielt ihn der Typ immer noch an den Haaren. Dann schlug er mit der Faust auf seinen Kopf.

Ich sprang auf und rannte vor zum Strand und rief irgendwas auf Spanisch. Was genau, weiß ich nicht mehr, denn genau als ich den Mund öffnete spürte ich einen dumpfen Schlag. Mein Kopf drehte sich zur Seite. Meine Brille löste sich von meinem Kopf und entfernte sich in langsamen schlingernden Bewegungen. In Zeitlupe konnte ich ihr dabei zusehen, wie sie um ein paar Tropfen Blut durch die Luft trudelte. Scheinbar schwerelos. Dann schlug ich am Boden auf.

Die Locals verstehen hier keinen Spass. Wenn sie surfen wollen, dann haben alle anderen Pause. Um das klar zu stellen benutzen sie eine universell verständliche Sprache. Und wer die nicht kapiert, dem werden die Reifen vom Auto abgestochen oder auch mal die Windschutzscheibe eingeschlagen. Wenn man sich hier umhört, bekommt man filmreife Geschichten geschildert.

Wir sammeln das losgeschnittene Brett von meinem blau verbeulten Freund ein paar hundert Meter weiter unten wieder ein und verlassen den Strand vorbei an dickbäuchigen Engländern, die schon ihr erstes Guinness des Tages vor zum Strand tragen.

Ganz anders ist der Norden der Insel. So erzählt man uns. Dort sei es relaxter und noch dazu schöner. Und tatsächlich: Nach zwei Stunden Autofahrt gelangen wir an den nächst besten Strand und dort doch tatsächlich den Platz an dem wir die nächsten sieben Tage unser Glück finden werden. Dem Playa del Socorro (war klar, oder?)

Der Playa del Socorro liegt etwas südlich von Puerto de la Cruz und ist nur per Bus oder Auto zu erreichen. Da es dort keinen Surf Shop oder ähnliches gibt, braucht man sowieso eine eigene Karre, denn die Busfahrer finden es meist nicht allzu witzig wenn man versucht sein Longboard durch die Bustür zu fädeln.

Der Break ist auf Sand und meist ordentliche zwei bis drei Meter hoch. Man hat hier Left- und Righthander, da die Brandung mittig zu beiden Seiten in Richtung Steine ausläuft. Trotzdem ist es aufgrund der Strömung meist nix für Anfänger.

Aber was soll's? Zumindest kriegt man hier nicht für jede falsche Bewegung eine aufs Maul.

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Donnerstag, April 20, 2006

Daily Shopping: Air Force One

Tagbombing the Air Force One. Every sprayers dream comes true?

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Er gehört zu mir...

Schon erstaunlich wenn der von der Richterin bestellte, unvoreingenommene und unbefangene Gutachter unter der exakt gleichen Adresse firmiert wie der Kläger selbst.

Was man so hört ist deren gemeinsames Büro insgesamt nur knapp 80m² gross. Da sitzt der Herr Gutachter quasi die meiste Zeit auf dem Schoß des Klägers. Wobei ich mich ernsthaft frage ob die Richterin da nicht auch noch zur Untermiete wohnt.

Mittwoch, April 19, 2006

Daily Frettchen: Easter Aftermath

Following a solid tradition, I've spent the last couple of holidays with spreading some paint on some eggs one egg. While others can eat, drink, chat and are able to finish three Easter eggs at one evening, I did not even make it to the detailing.

Anyway, I discovered some psychological quirk among people who are able to paint more than just one Easter egg:

People are always very creative when they start their first Easter egg. Usually they put a lot of effort into getting images resembling their hobbies or something else which is dear to them on the fragile white shell. When this is done and they start with the second Easter egg and they will end up with brushing some horizontal stripes in different colours. Always. Trust me.

I am - of course - different. Although I managed to finish my first egg just in time, my second one is still blank and is now waiting for its chance.

frettchen45

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Dienstag, April 18, 2006

Groteskes zum Dessert

Es gibt ja Leute, die verleben die meiste Zeit in Restaurants und Bars und sind zwischen den Bestellungen immer eifrig auf der Suche nach spendablen Wohltätern, denen dann fröhlich die Rechnung untergejubelt werden kann. Zechparasiten nennt man die. Sowas kannte ich vorher auch noch nicht.

Von der Arkaden der Maximilianstrasse zu den Villen im Herzogpark, München ist voll von solchen Lackaffen. Es sind angebliche Immobilienmakler oder Leiter ominöser Werbeagenturen mit dicken Autos die ihre komplette Arbeitszeit im Cafe Roma oder irgendwo sonst um den Opernplatz absitzen. Aber die hocken dort nicht nur weil's so ein schönes sonniges Plätzchen ist. Nein, die sind tatsächlich auf der Jagd nach potentiellen Wirtspersonen. Es scheint sich zu lohnen, allein schon um abzuchecken welcher reiche Gönner zum aussaugen grad mal wieder in der Stadt weilt.

Drum war es auch nicht verwunderlich, dass die offenbar äußerst liquide Person an unserem Tisch bei Oso Buco und Pizza Porchetta gleich von zwei Seiten überfallen und bequatscht wurde. »Setz dich doch runter an unseren Tisch. Wir stellen die Tische zusammen. Wir wollen noch mit dir feiern.«

»Aha, und wer bist du jetzt eigentlich?« Rico heisst der sehr gute Freund nach eigener Auskunft und kennt uns alle natürlich schon »von der Tewaag Party« oder »aus Berg«. Na irgendwoher wo's trendig ist jedenfalls.

»Das müssen wir feiern!« Nur ohne die betuchte Dame. Die hat sich nämlich vorsorglich schon mal aus dem Staub gemacht. »So ein Mist!« murmelt Rico bevor er sich wieder uns zuwendet »Wie heisst die eigentlich?«

»Gisela« (wir nennen ihm mal einen falschen Namen) »Ach die Gisela. Ich bin ja der Rico. Wisst ihr eigentlich was Rico auf Spanisch und Portugiesisch heisst? Reich heisst das! Die rufen alle reich wenn die mich sehen.« sagt er, trinkt seinen AvernerA [Danke Rico] und kehrt zurück an seinen Tisch um einem anderen Spender auf die Schulter zu klopfen.

Donnerstag, April 13, 2006

Daily Frettchen: Bunny-Waving

The same procedure as every year: Don't forget to wave the bunnies!
...and Happy Eastern!

frettchen44

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Kräuter anyone?

Eigentlich wollte ich ja erstmal den Text von »Oh Mandy«, den mir Nilz gestern aufgeschrieben und den ich im Anschluss krächzend der MandyMario Gedenk beim Karaoke-Clash zum besten gegeben habe hier rein stellen.

Aber...

...eben bin ich am Tengelmann vorbei geschlendert und hab mich über das viele schöne Grün gefreut, dass die extra zum Schüren von Frühlingsgefühlen vor den Laden gestellt haben. Rosmarin, Thymian, Basilikum, Petersilie, verschiedenste Kräuter bilden da einen schönen zweiten Grünstreifen.

Mir entgegen kommt eine dieser typischen Glockenbachdamen, gefolgt von ihrem niedlichen Männerersatz American Toy Terrier. Ohne Leine und Halsband, dafür mit legerem roten Halstuch. Klar, hier im Viertel ist man halt etwas relaxter.

Einen Meter vor mir bleibt der schnuckelige Vierbeiner stehen. Wir gucken uns an und für einen kurzen Moment bin ich mir nicht sicher ob er mich nicht doch anspringt und nach allem fassbaren zu schnappen beginnt.

Aber das gestriegelte Haustier blickt gelangweilt zur Seite. Hebt sein Bein. Und pisst auf den Rosmarin, quer rüber zum Basilikum und schüttelt über der Brunnenkresse galant ab.

Ich glaub heut Abend es ich besser nur ein Butterbrot oder so...

Mittwoch, April 12, 2006

Daily Link: Live Pig Chase

...going on over there at Rebellen ohne Markt, where Don himself seeks, hunts and possibly slays one of those PR Mammoths Sloths Anja-Tanjas Mandy & Mario, who you probably never even have heard about before.

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Dienstag, April 11, 2006

Daily Frettchen: Snow Strikes Back

Gestern habe ich vor lauter frisch gerissener Gipsmarken doch tatsächlich meinen Regenschirm liegen gelassen und bin im Anschluss daran zur Selbstgeisselung ne halbe Stunde durch strömenden Wolkenbruch geradelt. Ein echter Klassiker und wohl das Highlight in diesem bodenständig und traditionsbewussten Aprilwetter. Doch getäuscht. Es kommt noch dicker:

frettchen62

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Montag, April 10, 2006

Daily Video: Bye Bye Berlusconi

Since it seems to be the topic of this Monday. Here is some proof that Berlusconi is truely f**king with you behind your back!

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Freitag, April 07, 2006

Gips mir!

Normalerweise mache ich das ja nicht selbst. Normalerweise lasse ich machen. Und zwar Gipsmarken. Ich stehe dann da und dirigiere ein paar Leute vor einer Wand mit Rissen auf und ab und komponiere ein kleines Muster aus weissen Flecken, welches später der Bauwerksdiagnostik dienen soll.

Normalerweise sind einstürzende Altbauten ja auch eher selten. Aber dieses Bürgerhaus aus dem jahre 1901 ist nun schon mein dritter Fall innerhalb eines Jahres an dem ich als almost innocent bystander mit vor Ort bin.

Die Stimmung ist diesmal auch nicht so lustig. Der alte Kurde mit dicker Hornbrille, dem der kleine Laden mit den Anzügen aus den 60er Jahren im Erdgeschoss gehört, hält mich seit zwanzig Minuten am Ärmel fest und will mich nicht los lassen. Der Gute hat Angst. Angst dass ihm die Decke auf den Kopf fallen könnte. Und hat dabei leider gar nicht mal so unrecht.

Normalerweise ist ja in solchen Fällen immer eine Baufirma vor Ort, die ich dann mit dem Setzen der Gipsmarken beauftrage. Normalerweise hat es auch noch Zeit bis Montag.

Aber die Zeit hat der alte Kurde nicht. Die Zeit hat nicht einmal der arbeitslose Lastwagenfahrer aus dem ersten Stock, der sogar in total betäubtem Zustand seines Dauerdeliriums die Risse, die an den Wänden um ihn entlangwachsen, erschrocken wahrnimmt.

Und so rühre ich den Gips an und schwinge hier die Kelle und bin das erste mal wirklich dankbar über mein Baupraktikum. Und wer weiss? Vielleicht gips Montag ja schon Entwarnung...

Donnerstag, April 06, 2006

PostDoc Dilemma

When I finished my PhD thesis, I had to decide whether to publish it in a book or online. I had already regret the fact that I wrote it in German and not in English. I would have reached far more people and - more important - it would have been very useful as an international reference. Anyway, I pressed a few buttons and placed the PDF online. Five Minutes later it was available to the rest of the world. For free.

Of course I lost the link over the past years. So today I searched it on the internet and immediately found it. Followed by many many other publications that cited my actual thesis.

At first I felt honoured, then I felt a little bit worried. But in the end I had a good laugh.

Hey, I was young and I needed the money title.

Mittwoch, April 05, 2006

Die Lieblingsjeans

Also ich weiss ja nicht wie's euch geht, aber ich hab bei Klamotten immer so meine Favouriten die ich jeden Tag anziehen könnte. Echte Lieblingsanziehsachen sozusagen.

Diesen Fetisch kann ich auch voll ausleben, weil ich mich ja für die Arbeit nicht in irgendeinen Affenfrack berufsbedingte Kleidung zwingen muss. Ein echtes Glück also und für jemanden wie mich sicherlich schon ein geldwerter Vorteil.

Am irrationalsten ausgeprägt ist dieser Spleen bei meiner Lieblingsjeans. Die hab ich mir mittlerweile schon zweimal gekauft. Als ich nach dem ersten Verschliss wieder im Laden angetanzt bin und die nicht sofort den gleichen Schnitt in den 4 Meter hohen Regalen griffbereit hatten bekam ich schon leicht beklemmende Gefühle. Nachdem die leicht korpulente Deutschtürkin dann das vierte mal die Leiter ansetzte um in der Oberliga des Denim für mich zu suchen, war ich schon stark Fingernägel-kau-gefährdet.

»Hamm wie nisch«

Umso glücklicher war ich natürlich als sich nach detektivischer Suche »...und was ist mit der da hinten? Da?« schliesslich doch noch ein letztes Exemplar aus der hintersten Ecke ziehen liess. Mann war das spektakulär wieder in das gute nagelneue Stück zu schlüpfen. Wie für mich gemacht das Teil.

Na jedenfalls ist sie gerade eben gerissen. Und das natürlich auf beachtlicher Länge. Allerdings ist sie nicht beim Setzen, wie bei den dicken schwitzigen Typen am Hintern geplatzt, sondern vorne. Im Schritt...

Daily Frettchen: April Fool

I knew that something wasn't quite right this morning.

All of a sudden, a bracelet hanging from above, ripped into pieces and smashed on the cold tiled floor. Without being touched at all. Spooky!

After that I went into the living room and took a book from the shelf and sat down to read it. Well, what can I say? Only five minutes later I heard the next smashing sound as a huge vase hit the floor and decided to manifold itself into thousand pieces. A destructive pattern?

Then on my way to the office I passed the Gärtnerplatz and witnessed the beginning of the end of an era as bulldozers kicked off to demolish the lawns on which we used to spent so many nice evenings in summer. At that point I understood that it was todays topic.

And just now I peeked outside and saw this freezing cold heavy rain snow.

frettchen61

Sometimes Spring likes to show its evil side!

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Dienstag, April 04, 2006

Daily Frettchen: Bad Hair Day

Den vielfach nicht geäusserten Wunsch nach mehr Frettcheninhalten werde ich natürlich umgehend nachkommen und zu den vorhandenen hundert-oder-so Post-It Schmierereien mal ein paar neue einscannen zeichnen.

frettchen46

Einige der älteren 5 Minuten Bildchen werd ich hier aber auch verwursten. Kennt ja schliesslich noch nicht jeder Leser.

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Montag, April 03, 2006

Daily Link: My SUV Commercial

It is no real news that I am no big fan of modern Sport Unit Vehicles. But now it seems that General Motor's marketing idea of consumer-generated commercials about their new Chevy SUV truely reveals that I am not alone with my dislikes.

Oh, and here are even more...

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