Daily Travel: Lahmes aus Litauen
Wenn man ohne einen blassen Schimmer von dem was einen erwarten könnte, von heute auf morgen komplett unvorbereitet in eine fremde Stadt fliegt, die nur umständlich zu erreichen und touristisch kaum erschlossen ist, dann hat man ein echtes Problem wenn einfach alles perfekt wie am Schnürchen klappt. Kein Abenteuer, keine Kuriositäten. Nix. Nada. Es gibt also leider nichts zu erzählen. Na gut, der geleckte Berater im Stromlinienanzug neben mir auf dem Flug nach Frankfurt. Der hat wirklich saumäßig nach Knoblauch oder sowas ähnlichem gemüffelt. Aber trotzdem unspektakulär, schliesslich kennt sowas jeder der schon mal den MVV benutzt hat.
Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen! Also machte ich mich auf den Weg die entlegensten Winkel von Vilnius zu erforschen. Irgendwo sollte doch ein Hauch von Gefahr aufzuspüren sein. Immerhin hat man sich hier erst vor 15 Jahren wilde Schiessereien mit sowjetischen Soldaten zum Zwecke der Unabhängigkeit geliefert.
Nach sechs Stunden blinden Herumirrens in Litauens Hauptstadt, bei dem ich keine dunkle Gasse und keinen unheimlichen Hinterhof ausgelassen habe, musste ich feststellen, dass die Leute ausnahmslos nett und die Stadt zwar unspektakulär, aber doch wirklich hübsch ist.
Diesen Post hätte ich mir also sparen können, denkt ihr jetzt vielleicht. Aber da irrt ihr, denn vorhin in einem traditionellen Restaurant bin ich letztlich doch noch fündig geworden:
Ich hab dann mal einen Zeppelin bestellt. Und weil ich so grossen Hunger hatte, habe ich gleich zwei davon gegessen.
Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen! Also machte ich mich auf den Weg die entlegensten Winkel von Vilnius zu erforschen. Irgendwo sollte doch ein Hauch von Gefahr aufzuspüren sein. Immerhin hat man sich hier erst vor 15 Jahren wilde Schiessereien mit sowjetischen Soldaten zum Zwecke der Unabhängigkeit geliefert.
Nach sechs Stunden blinden Herumirrens in Litauens Hauptstadt, bei dem ich keine dunkle Gasse und keinen unheimlichen Hinterhof ausgelassen habe, musste ich feststellen, dass die Leute ausnahmslos nett und die Stadt zwar unspektakulär, aber doch wirklich hübsch ist.
Diesen Post hätte ich mir also sparen können, denkt ihr jetzt vielleicht. Aber da irrt ihr, denn vorhin in einem traditionellen Restaurant bin ich letztlich doch noch fündig geworden:
Ich hab dann mal einen Zeppelin bestellt. Und weil ich so grossen Hunger hatte, habe ich gleich zwei davon gegessen.
Labels: Daily Travel


4 Comments:
Ist doch auch mal schön! ;-)
Dann genieße das Land und die Menschen.
Ich hoffe, du beglückst uns mit ein paar Fotos.
Die sicheristsicher Besucherin
Hat´s denn auch geschmeckt? Find ich ja witzig, dass du auch von dort bloggst; wenn du dann in irgendeiner dunklen Ecke - was ich nicht hoffen möchte - zusammengeschlagen und bis auf die Unterhose ausgeraubt wirst, kann man zumindest nachvollziehen, bis wann es dir noch gut ging...Hallo, ist da noch jemand? - nacionalinis dramos teatras
ich bins nur
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